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Es ist in den unteren Klassen nicht so viel Zeit zur Bildung vertrauter Freundschaft nötig, als in den höheren. Die Herzen öffnen sich hier ohne Mißtrauen und löten sich schnell zusammen, da man hinter dem Gefühle keine eigennützigen Zwecke argwöhnt.

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Nie kann man die Stelle eines Freundes ersetzen. Wer glücklich genug ist, deren mehrere zu haben, dem ist jeder einzelne etwas anderes; eine Doublette in der Freundschaft hat gewiss niemand.

Schleiermacher, F., Briefe. An seine Schwester Charlotte, 22. Oktober 1797

Die Freundschaft zwischen Staatsmännern ist entweder eigennützig oder falsch und immer kurz.

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"Freund in der Not" will nicht viel heißen. Hilfreich möchte sich mancher erweisen. Aber die neidlos dein Glück dir gönnen, sie darfst du wahrlich Freunde nennen.

Heyse, Spruchbüchlein, 1885

Es fällt schwer, einen Freund in einem Jahr zu gewinnen. Es ist leicht, ihn in einer Stunde zu verlieren.

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Hört die Freundschaft auf zu bestehen, so war sie nie echt, auch nicht zu der Zeit, da sie zu bestehen schien.

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Die Freundschaft trägt in sich Sehen für dieses und das künftige Leben.

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Freundschaft ist eine Kraft in uns und hat wie jede Liebe den Sinn, daß sie Leben schaffe.

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Birg dein Geheimnis vor dem liebsten Freunde, Sonst sagt er's den(en), die ihm die Liebsten sind.

Bacher (Hg.), Muslicheddin Sa'di's Aphorismen und Sinngedichte, hg. von Dr. Wilhelm Bacher, 1879. Aus: Des Vaters letzte Lehre

Je trefflicher die Güter sind, die ihr euch gegenseitig darbietet, desto vollkommener ist eure Freundschaft.

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Nur großherzige Menschen können wahre Freunde sein, niedrige und feige Naturen können niemals wissen, was wahre Freundschaft bedeutet.

Schaible (Hg.), Geistige Waffen. Ein Aphorismen-Lexikon, 1901

Es ist leichter, sich vor einem Feinde zu hüten als vor einem Freunde.

Nestle, Die Vorsokratiker in Auswahl, 2. Auflage 1922 (EA: 1908). 5.

O ein Fürst hat keinen Freund! kann keinen Freund haben!

Lessing, Emilia Galotti, 1772. 1. Akt, 6. Auftritt, der Prinz

Aus Freund wird Feind, aus Feind wird Freund.

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Für die Freundschaft von zweien ist die Geduld von einem nötig.

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Gott gibt die rechten Freunde zur rechten Zeit, wir dürfen sie nicht selbst suchen.

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Nichts verstärkt eine Freundschaft so wie der Glaube eines Freundes, dass er dem anderen überlegen ist.

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Freunde sind wie das Licht, das durch eine offene Tür fällt.

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Baue nicht eher fest auf treue Liebe und Freundschaft, als bis du erst solche Proben gesehen hast, die Aufopferung kosten.

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Freunde sind wie Melonen, man muß lange probieren, ehe man die richtige findet.

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Es gibt nur Jugendfreunde, und später erfährt man, dass es auch solche nicht gibt.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896