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26202 Sprüche gefunden

Freunde erwirb nicht rasch; die du aber erworben hast, verwirf nicht rasch.

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Als ihm vermeldet wurde, dass seine Freunde ihm nachstellten, sagte er: Wie soll man sich helfen, wenn man Freunde gerade so behandeln muss wie Feinde?

Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. VI, 2, 68f. Übersetzt von Otto Apelt, 1921

Mein andres Selbst! Du meine Ratsversammlung, Orakel und Prophet!

Shakespeare, König Richard III. (The Tragedy of King Richard the Third), Erstdruck 1597. 2. Aufzug, 2. Szene, Gloster

Hat man die Liebe durchgeliebt, Fängt man die Freundschaft an.

Heine, H., Gedichte. Aus: Angelique, 8.

Außerdem denk darauf, den Freunden deiner Freunde so viel Gutes zu tun als du vermagst; denn die Freunde deiner Freunde gehören zu deinen Freunden.

Diez (Übers.), Buch des Kabus oder Lehren des persischen Königs Kjekjawus für seinen Sohn Ghilan Schach, 1811. 28. Kapitel: Wie man sich Freunde machen muss

Soviel Herzen such zu fesseln, wie du irgend fesseln kannst! Glücklich du, wenn du auf Erden einen treuen Freund gewannst! Minder wert sind hundert Kaabas, als ein Herz von guter Art, Drum nach einem Herzen richte, statt nach Mekka, deine Fahrt!

Chayyam, Strophen des Omar Chiijam, übersetzt von Adolf Friedrich Graf von Schack 1878

Was uns in unseren Freundschaften so unbeständig macht, ist, daß es schwierig erscheint, die Eigenschaften der Seele zu kennen, leicht aber jene des Geistes.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Es dürfte sich also empfehlen, daß man nicht darauf aus ist, möglichst viele Freunde zu erwerben, sondern nur so viele, als zum gemeinsamen Leben genügen. Es ist ja auch allem Anschein nach nicht möglich, mit vielen innig befreundet zu sein.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1171a (IX, 10.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)

Geliebter sein heißt nur sich wollen. Freund sein heißt im anderen sich wollen.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Verwandte sind uns nicht immer befreundet, aber Freunde immer verwandt.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Glaube dich nie vergessen! Wenn man dich braucht, stellt sich die Erinnerung mit Riesenschritten bei dir ein.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Man beweise sich nicht als Freund, schreien die Menschen, wenn sie Beweise der Freundschaft nicht in bedeutenden, wichtigen Krisen, sondern bei hundert kleinen Nörgeleien, Quälereien und Wünschen haben wollen.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Wenn Freunde zu oft oder selten sich seh'n, – Wird keine Freundschaft dauernd besteh'n.

Martin, Sonnenblumen und Nachtschatten. Spruch-Gedichte, 1865

Das Beste, was mancher uns tun kann, ist, daß er uns mit seiner Freundschaft verschont.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Freundschaft, die von Lüge lebt, stirbt an der ersten Wahrheit.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Man pflegt zu sagen: das sicherste Mittel, Freunde zu haben, sei keiner Freunde zu bedürfen; aber jeder Mensch von Gefühl bedarf Freunde – und sollte es denn wirklich so schwer sein, in dieser Welt treue Freunde zu finden?

Knigge, Über den Umgang mit Menschen, Erstdruck 1788, hier nach der 3. erweiterten Auflage von 1790. Zweiter Teil, 6. Kapitel, 5.

Im gegenwärtigen Freund den zukünftigen Feind erkennen, und zwar rechtzeitig: darauf kommt es an. Im Leben und in der Liebe. Wer das nicht versteht, tastet sich an einer Kette von Enttäuschungen durchs Leben. Und durch die Liebe.

Hagemann, Aphorismen zur Liebesweisheit, 1921

Was wir in der Regel »Freundschaft« nennen, ist ein so und so oft wiederholtes Sehen der Außenseite zweier Menschen und dafür wird dann in der Regel ein gedankenloses Vertrauen auf die Innenseite gegeben.

Martin, Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, 1868

Nichts macht die Seele so gesund, Das Aug' so hell und frisch Als eigen Haus auf eignem Grund Mit einem Freund am Tisch.

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Frauenfreundschaft gleicht den silberweißen Farren, Die der Frostwind im Vorüberflug ans Fenster malt – Märchengräser, welche nur des Thauwind's harren, Um zu weilen alsobald!

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Nur der Freundschaft Harmonie mildert die Beschwerden; ohne diese Sympathie ist kein Glück auf Erden.

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