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26202 Sprüche gefunden
Man besitzt Freunde, solange man sie hindert, als solche zu handeln.
Freunde sind in Wohlfahrt lieblich, Und behülflich in der Not, Ohne gute Freunde leben Ist fürwahr der halbe Tod.
Ein Freund, der zu hoher Gunst gelangt ist, gewährt uns viel, wenn er sich noch zu unseren Bekannten rechnet.
Seinem Freunde soll ein Freund man sein, und des Freundes Freund auch, doch nehmen soll man sich nie zum Freund seines Feindes Feind.
Heißer als Feuer brennt fünf Tage bei Falschen die Freundesliebe, dann aber sinkt es, wenn der sechste kommt, und alle Freundschaft zerfällt.
Die Freundschaft ist gerecht, sie kann allein Den ganzen Umfang deines Werts erkennen.
Wenn vierzig Winter deine Stirne drücken Und tiefe Furchen deiner Schönheit ziehn, Sinkt deiner Jugend Kleid, von allen Blicken Bewundert heut, zerfetzt und wertlos hin.
Wer gescheit ist, sollte also, statt sich zu verheiraten und Kinder in die Welt zu setzen, die einen ja sowieso verlassen werden, einen guten und aufrechten Freund suchen und mit ihm zusammen in einer Art Seelengemeinschaft, wie sie unter Männern möglich ist, alt werden.
Wenn sich einmal zwei Fremde streiten, So hat's just nicht viel zu bedeuten; Weil Kein's des Ander'n Schwächen kennt, Ficht auch wohl keiner excellent. Jedoch wenn sich nur zwei Freunde fassen, So gibt's ein unversöhnlich Hassen: Denn Jeder weiß des Ander'n Fehle, Und trifft ihn tödlich in die Seele.
Der falsche Freund – ist der wahre Feind.
Die Freundschaft, die von Schmeicheleien lebt, stirbt an der ersten Wahrheit.
Alles sinkt im Strom der Zeiten; Nur der Freundschaft Blume blühet Unzerstörbar auf den Wellen, Und wie schön jenseit des Stromes!
Achtung, Liebe, Vertrauen, Grundzüge im Dasein der Freundschaft; Treue, Weisheit und Muth und Geduld und Liebe – sind Freundschaft!
Möchten meine Thaten sein wie meine Worte, – und meine Worte wie mein Herz! —
Treue Freunde zu gewinnen – Leider ziemlich schwer! Treue Freunde zu behalten – Leider noch weit mehr! Niemanden zum Feinde haben – Wirklich großes Glück! Feinde sich zu Freunden machen – Bravo! Meisterstück!
Ein guter Feind ist mein Freund, ein schlimmer Freund ist mein Feind.
Wer nicht bemerkt, daß man ihn mißbraucht, wird ›Freund‹ genannt.
Mit den Menschen geht mir es schon besser, man muß sie nur mit dem Krämergewicht, keineswegs mit der Goldwaage wiegen, wie es leider sogar oft Freunde untereinander aus hypochondrischer Grille und seltsamer Anforderung zu tun pflegen.
Mit den Feinden wird man fertig, aber die Freunde! Sie tragen alle Scheuklappen und sehn nur einen Fleck von der Welt.