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26202 Sprüche gefunden

Es ist recht sehr leicht, glücklich, ruhig zu sein mit seichtem Herzen und eingeschränktem Geiste.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Erster Band. Erstes Buch. Hyperion an Bellarmin

Just ging ein Glück vorüber, als ich schlief, Und wie ich träumte, hört ich nicht: Es rief.

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Nachts Tiefstill die Nacht. Nur manchmal, halb im Traum, hör ich ein Knistern an den weiten Wänden, ein ruhlos Tasten hier und dort im Raum, als wie von feinen, schlanken Frauenhänden. Dann weiß ich es, was dir dein Traum gebracht: du suchst nach mir, du kannst mich nicht vergessen, du suchst und suchst die ganze lange Nacht nach einem Glück, das du doch einst besessen.

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Woher stammt Schönheit? – Aus Glück, lautet die Antwort, aus Harmonie des Wesens, aus Gesundheit. Eine Stimme spricht dazwischen: aus bezwungenem Leid.

Stammler, Du und Es. Vom Wesen und von der Gemeinschaft, 1917

Was man im strengsten Sinne Glück heißt, entspringt der eher plötzlichen Befriedigung hoch aufgestauter Bedürfnisse und ist seiner Natur nach nur als episodisches Phänomen möglich.

Freud, Das Unbehagen in der Kultur, 1930

Wenn wir nicht glücklich sind, so ist es doch schön, wenn wir es zu sein verdienen.

Wieland, Krates und Hipparchia. Ein Seitenstück zu Menander und Glycerion, 1804. XXII. Diogenes an Krates

Genieße also, was dir das Glück gegönnt hat und was du dir erworben hast, und suche dir's zu erhalten.

Goethe, J. W., Briefe. An (Schwester) Christiane von Goethe, 2.Juli 1808

Wer ist denn glücklich? Glücklich ist der, den der Schuh nirgends drückt! Da man aber das Nichtdrücken des Schuhs nicht empfindet, so weiß man nicht, wann man glücklich ist.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Die Menschen haben keinen ärgeren Feind als das Übermaß des Glückes.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Wer sich am wenigsten auf Das Glück verläßt, behauptet sich am besten.

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Wenn das Glück nur immer gerecht wäre, würden die Besten aus Langeweile unglücklich!

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Das Glück – eine ziehende Wolke.

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Wenn das Glück ein mächtiger König ist, so ist der Zufall sein allmächtiger Hofnarr.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Sich glücklich fühlen können auch ohne Glück – dasistGlück.

Ebner-Eschenbach, Aus einem zeitlosen Tagebuch, 1916

Die garstige Prätension an Glückseligkeit, und zwar an das Maß, das wir uns träumen, verdirbt alles auf dieser Welt. Wer sich davon losmachen kann und nichts begehrt, kann sich durchschlagen.

Merck, Briefe an und von Merck, Darmstadt 1838

Schön ist's, glücklich zu sein, doch schöner ist's, glücklich zu machen.

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Wie die Triebbefriedigung Glück ist, so wird es Ursache schweren Leidens, wenn die Außenwelt uns darben läßt, die Sättigung unserer Bedürfnisse verweigert.

Freud, Das Unbehagen in der Kultur, 1930

Glück kommt wie Licht, wie Sonnenstrahlen, Wie Windeswehn, wie Wolkenflug: Hier einmal, dort zu hundertmalen Und nie im Leben noch genug. Wer kann es haschen, wer kann es finden? Und wer bewahrt es, wenn er's hat? – Es schwebt ein Atem in den Winden, Und schwimmt im Strom ein grünes Blatt.

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Frohgemut nimm was die Sekunde schenkt und – weg mit dem Ernste!

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Trotz aller unserer Wanderungen ist das Glück stets nur in einem engen Kreise und mitten unter Gegenständen zu finden, welche in unserem unmittelbaren Bereich liegen.

Bulwer-Lytton, Die Caxtons: Ein Familiengemälde (The Caxtons: A Family Picture), 1849

Das Glück gibt um zu nehmen Das Glück gibt um zu nehmen; Und wolltest du dich grämen, Wenn es gegebnes nimmt, Wie es war vorbestimmt? Mußt dich entweder schämen, Unsichres anzunehmen, Oder nicht sein ergrimmt, Wenn was zuschwamm entschwimmt.

Rückert, Gedichte. Kindertotenlieder, entstanden 1833-1834