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26202 Sprüche gefunden

Es gibt [...] viele Wege, die zu dem Glück führen können, wie es dem Menschen erreichbar ist; keinen, der sicher dahin leitet.

Freud, Das Unbehagen in der Kultur, 1930

Der Mensch denkt immer ans Glück … Deshalb ist er auch stets so dumm.

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Glücklich wäre vielleicht, wer es nur nicht immer zu werden strebete, flüchtig hinaus über den stillen Genuss!

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Anders will die Natur, anders wollen Menschen uns glücklich machen.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Die Glückspilze gedeihen am besten im Sumpfe des Lebens.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Wer seid ihr eigentlich, daß ihr begehrt, glücklich zu sein? Laßt einmal sehen!

Burckhardt, J., Briefe. 12. Oktober 1871

Meiner Sehnsucht schiebt ein böser Geist Statt Freud und Glück verwandte Schmerzen unter.

Goethe, Torquato Tasso, 1807. 3. Akt, 2. Auftritt, Prinzessin zu Leonore

Im Meistern der Not liegt das Glück, nicht im Ausweichen vor der Not.

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Niemand kann völlig frei sein, wenn nicht alle frei sind. Niemand kann völlig tugendhaft sein, wenn nicht alle tugendhaft sind. Niemand kann glücklich sein, wenn nicht alle glücklich sind.

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Wann wird die Zeit kommen, wo alle Menschen entdecken werden,wodas Glück zu finden ist?

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Säume nicht, das Glück zu küssen, Denn es eilt in stetem Lauf, Es beschenket uns mit Nüssen, Doch – es knackt sie uns nicht auf!

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die erste Bedingung für Glück ist, in einer strahlenden Stadt geboren zu sein.

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Das rechte weltliche Glück und das himmlische Glück werden akkurat auf dem gleichen Wege gefunden.

Gotthelf, Uli der Pächter (auch: Ueli der Pächter), 1849

Der Begriff »Glück« hängt mit keinem »Ding« unlösbar zusammen.

Leixner, Der Weg zum Selbst, 1905

Was ist das Höchste? – Ein Glücksgefühl, so stark, um uns zu zersprengen, und eine Brust, die es aushält.

Gött, Zettelsprüche. Aphorismen, hg. von Volker Schupp und Reinhard Pietsch, Universitätsbibliothek Freiburg i. Br. 1982

Das ist ja ohnehin der schönste Vorzug des Menschen, daß er ein fernes Glück sich herzaubern und es still genießen kann, ohne Beimischung der Wirklichkeit, die oft zerstört, was sie bringt.

Kotzebue, Die Unvermählte. Drama in vier Aufzügen, 1808

Doch nicht verzagt! Die Welt ist nicht so grau, Fortuna zwar ist nicht ganz echt von Farbe, Indes, sie ist ja auch nicht Eure Frau. Sie schlägt die Wunde, aber heilt die Narbe.

Byron, Don Juan, 1819-24

Glücklich der Mensch, glücklich er allein, der das Heute ganz besitzen kann, der, in sich ruhend, sagen kann: Morgen sei es noch so schlimm, ich hab heut gelebt.

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Eine Göttin wurde das Glück, weil Menschen es wollten. Niemand spräche von ihr, traute nur Jeder sich selbst.

Bouterwek, Neue Vesta. Kleine Schriften zur Philosophie des Lebens und zur Beförderung der häuslichen Humanität, hg. von Fr. Bouterwek, 11 Bde., 1803-1810

Müde Hab so wund gelaufen meine Füße Auf dem weiten Wege nach dem Glück – Lachend lief ich aus, um es zu suchen, Schlich nach Haus mit thränenschwerem Blick. Sah wohl wunderseltsam lichte Blumen, Sah sie wohl an meinem Wege stehn, Habe sie mit raschem Fuß zertreten, Mußte eilen, mußte weitergehn. Weitergehn, die eine nur zu finden, Die in trügerischer Ferne winkt Und mit ihren buhlerischen Düften Unser Herz zur Schuld und Sünde zwingt. Hab so wund gelaufen meine Füße Auf dem weiten Wege nach dem Glück – Lachend lief ich aus, um es zu suchen, Kam so müde, kam so still zurück…

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Die Regeln des Glücks: Tu etwas, liebe jemanden, hoffe auf etwas.

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