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Schnelles Glück hat schnelle Fahrten.
Die Ruhe, die der Geist genießt, wenn er sich selbst gemäß leben darf, ist das einzig wahre, unzerstörbare Glück.
Durch Reflexion lässt sich kein Glück schaffen.
Man weiß nie, wie glücklich manist, man weiß nur, wie glücklich manwar.
Wenn das glückliche Leben in den Gütern bestünde, die der Zufall oder die Natur verleihen, so wäre es für viele von vornherein verschlossen.
Sorgenlos, das heißt nahrungssorgenlos leben zu können, das ist schon ein großes Glück [...].
Die Menschen sind nicht von gleicher Art [...]. Darum ist auch das nicht gleich, was sie Glück nennen.
Ach Leute, wenn ihr wüßtet, wie glücklich man bei Wenigem sein kann, wie unglücklich oft bei Vielem.
Dann zog er hinab ins Tal eine Vollmondnacht, eine Goldmondnacht. Die stumme Nachtigall in seinem Herzen erwacht. Er sagt zu der armen Gefangenen: Flieg hinaus in den grünen Hain! Ich bin voll von dem Neuen, dem Vergangenen, ich bin jung von berauschender Pein. Der Frühling aus fernen Weiten stand wie neu erweckt am Hang, und er sang wie in Nachtigallenzeiten seines Herzens Überschwang.
Wenn du dein Auge schließest, wo ist das Licht dann, wo? Erloschen ist der Sonne Glanz, der Sterne Schimmer floh. Die Welt ist Nacht und Öde, der Mond nicht scheinen mag; dein Aug' erst spricht dein Schöpfungswort, gibt deiner Welt den Tag. Wenn nicht in deinem Herzen, wo ist das Glück dann, wo? Was dir die Welt als Glück gewährt, macht nie dich völlig froh. Du führst das Glück selbst in die Welt aus dir, aus dir allein. Die Welt ist Nacht und Öde, kannst du nicht glücklich sein.
Sie besitzen und Sie verlieren, das heißt einen Augenblick Glück mit einer Ewigkeit Sehnsucht erkaufen.
Das echte Idyll entsteht, wenn ein Mensch innerhalb des ihm bestimmten Kreises als glücklich und abgeschlossen dargestellt wird. Solange er sich in diesem Kreise hält, hat das Schicksal keine Macht über ihn.
Wer immer nur am eig'nen Glück sich freute, Viel ist's nicht, was der Einzelne gewann; Es wird erst mehr, hat er auch andere Leute, An deren Freude er sich freuen kann.
Die Zeit enteilt im raschen Flug, Dem alten Jahre folgt das neue; Bleibt uns bewahrt der Freunde Treue, So rufen froh wir: Glücks genug!
Ein Unglück kommt selten allein, leider ist das Glück nicht so gesellig.
Über den Bergen Über den Bergen, weit zu wandern, sagen die Leute, wohnt das Glück. Ach, und ich ging, im Schwarme der andern, kam mit verweinten Augen zurück. Über den Bergen, weit, weit drüben, sagen die Leute, wohnt das Glück.
Wer sein Glück zu sehr von seiner Vernunft abhängig macht, wer es prüft und sozusagen seine Genüsse kontrolliert und nur die ausgesuchtesten sich noch erlaubt, hat schließlich gar keines mehr.
Um zu wissen, wie viel Glück einer im Leben empfangen kann, darf man nur wissen, wie viel er geben kann.