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26202 Sprüche gefunden

Persiflage gehört zum Humor, ist aber um einen Grad geringer: sie ist nicht mehr rein artistisch und viel beschränkter.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Bruchstücke psychologischer Enzyklopädistik

Wenn ich mich mitunter an einem Narren erfreuen will, muss ich nicht lange suchen: Ich lache über mich selbst.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 50. Brief. Übers. Internet Originaltext: Si quando fatuo delectari volo, non est mihi longe quaerendus: me rideo

Echter Humor ist Gemütssache.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Wir vermögen nur diejenigen Personen und Situationen mit wahrem Humor zu behandeln, denen wir innerlich überlegen sind.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Der Humor ist nicht, wie Oberflächliche im achtzehnten Jahrhundert behauptet haben, eine Erfindung der Engländer. Er hat nur mancherlei Kostüme getragen im Wechsel der Zeiten.

Presber, Der Zirkus mit den hundert Löwen, 1933

Lustig sind die Leichtsinnigen, ausgelassen die Unfertigen, heiter die Resignierten.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

In manchen Menschen spannt sich ein bleibender Regenbogen vom Herzen zum Auge, vom Auge zum Herzen − von solch einem Menschen sagt man: er hat Humor.

Ernst, Frieden und Freude, 1920

Der deutsche Humor wird noch immer ausgezahlt in Sterntalern und Sonnengulden.

Ernst, Frieden und Freude, 1920

Humor hat den tiefsten Blick für den Ernst des Lebens.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Was den Humor so liebenswürdig macht, ist, dass es zu seinem Wesen gehört, eine Dosis Güte beigemischt zu haben.

Münzer, Tausendundein Aphorismus, 1914

Der echte Humor ist Herzblut, nicht Galle.

Baer-Oberdorf, Wetterleuchten. Aphorismen, 1909

Die Mäßigkeit ist verhängnisvoll [...]. Nichts hat soviel Erfolg wie das Übermaß.

Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung (A Woman of No Importance), 1893. 3. Akt, Lord Illingworth, übersetzt von Felix Paul Greve

Das Außerordentliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Wege.

Goethe, Die Wahlverwandtschaften, 1809. 1. Teil, 15. Kap., Eduard zu Ottilie

Wer Wein verlangt, der keltre reife Trauben.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 1. Akt, Kaiserliche Pfalz, Astrolog zum Kaiser

Tüchtiger, tätiger Mann, verdiene dir und erwarte von den Großen – Gnade, von den Mächtigen – Gunst, von Tätigen und Guten – Förderung, von der Menge – Neigung, von dem Einzelnen – Liebe!

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Wilhelm Meisters Wanderjahren, 1829. Betrachtungen im Sinne der Wanderer

Es ließe sich alles trefflich schlichten, Könnte man die Sachen zweimal verrichten.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Sprichwörtlich

Der Ruhm der kleinen Leute heißt Erfolg.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Man kann leicht am Leid des Freundes teilnehmen. Viel schwerer fällt es, an seinen Erfolgen Freude zu haben.

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Dein Erfolg enthält immer etwas, das selbst deinem besten Freund mißfällt.

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Je höher du wirst aufwärts gehn, dein Blick wird immer allgemeiner; stets einen größeren Teil wirst du vom Ganzen sehn, doch alles Einzelne wird immer kleiner.

Rückert, Gedichte. Pantheon, Erstdruck 1843. Fünftes Bruchstück. Zahme Xenien. Vierzeilen

Wer steilen Berg erklimmt, hebt an mit ruhigem Schritt.

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