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26202 Sprüche gefunden

Die Arbeit macht den Gesellen.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 3. Bandes 1. Heft. 1821, Eigenes und Angeeignetes in Sprüchen

Für wen arbeiten die da in später Stunde? Für sich? Für ihre Kinder, die mit dem Stück trockenen Brotes zu Bett gegangen sind? Für ihre Weiber, die, wenn sie nicht in dieser Hölle an irgendwelche Maschinen geschmiedet sind, zu Hause sitzen und Wäsche stopfen? Oder arbeiten sie für den Mann, der die Kunst versteht, aus den Schweißtropfen dieser Armen den delikatesten Champagner zu destillieren? Wenn ich nichts weiter zustande brächte, als dieses eine, daß diese Männer für die übrige Zeit ihres Lebens eine Stunde früher sich den Ruß von ihren Gesichtern waschen – ich würde sagen, ich habe nicht umsonst gelebt.

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Zur Beruhigung des Gemüts trägt angemessene Beschäftigung viel bei.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 5. Juni 1832

Arbeit und Pflichtgefühl stählen Charakter und Gesundheit.

Tonger (Hg.), Wollen und Wirken (der 'Lebensfreude' 2. Bd.). Sprüche und Gedichte, gesammelt und hg. von P. J. Tonger, o.J. (um 1910)

Das tugendhafte Herz wird, wie der Körper, mehr durch Arbeit als durch gute Nahrung gesund und stark.

Jean Paul, Hesperus oder 45 Hundsposttage. Eine Lebensbeschreibung, 3 Bde., 1795. Erstes Heftlein. Dritter Schalttag

Zwei Menschen ehre ich und keinen dritten. Erstens den sich mühenden Arbeiter, der mit von der Erde geschaffenen Werkzeugen mühsam die Erde besiegt und sie zum Eigentum der Menschen macht. Ehrwürdig ist mir die harte, rauhe verkrümmte Hand, worin nichtsdestoweniger eine unauslöschlich-königliche Majestät liegt, denn sie führt das Szepter dieses Planeten. Ehrwürdig ist auch das rauhe, verwitterte, beschmutze Antlitz mit seiner schlichten Intelligenz, denn es ist das Gesicht eines Menschen, der so lebt, wie ein Mensch leben muß… Einen zweiten Mann ehre ich hoch: den, welcher für das geistig Unentbehrliche arbeitet. Ist nicht auch er in seiner Pflicht, indem er nach innerer Harmonie strebt und diese durch Wort und Tat in all seinen äußeren Bestrebungen offenbart? – Diese zwei Menschen in allen ihren Arten und Abstufungen ehre ich. Alles andere ist Staub und Spreu, die der Wind wehen kann wohin er will.

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Ein Leben lang arbeiten, um nicht Hungers zu sterben, und nicht Hungers zu sterben, um zu arbeiten – was für ein kluger und nützlicher Zeitvertreib!

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Arbeite nicht, als wärest du dabei unglücklich, oder um bewundert oder bemitleidet zu werden; wolle vielmehr nur das eine, deine Kraft in Bewegung setzen oder zurückhalten, so wie es das Gemeinwesen erheischt.

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Τὰ εἰς ἑαυτόν), entstanden vermutlich 170-180 n. Chr. 9,12. Übersetzt von Albert Wittstock, 1879

Was kann an der Arbeit gut sein, wenn die Reichen sie den Armen überlassen?

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Für Geld bin ich zu allem fähig, sogar zur Arbeit.

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Wer andern eine Grube gräbt, lässt sich ausnutzen.

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Es ist ein geiles Feeling, wenn aus Maloche Zaster wird.

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Wenn man einmal eine Arbeit vor hat, so ist es gut bei der Ausführung nicht das Ganze sich vorzustellen, dieses hat bei mir wenigstens viel Niederschlagendes, sondern man arbeite grade an dem was man vor sich hat und das klar, alsdann gehe man an das nächste.

Lichtenberg, Sudelbuch F, 1776-1779. [F 188]

Man kann viel Arbeit erledigen, wenn man sonst nichts zu tun hat.

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Arbeit ist noch die alte Methode, sein Geld zu verdienen.

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Montag morgen – und noch so viel Woche übrig.

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Arbeit macht langfristig entweder Spaß oder krank.

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Trau keinem, der 35 Stunden arbeiten will.

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Der Kerl, der die Arbeit erfunden hat, muss nichts zu tun gehabt haben.

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Suche fünf fleißige Männer oder – eine Frau.

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Es ist keine Kameradschaft, wenn nur der Kamerad schafft.

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