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26202 Sprüche gefunden
Nur Arbeit hebt dich sanft hinweg Aus dumpfem Weltverneinen; Sie gibt der Stunde einen Zweck, Hat auch das Leben keinen.
"Arbeit ist des Menschen Glück!" Gewiß bringt Arbeit manchen Segen, aber nicht das Glück. Warum kehren diejenigen, die durch Arbeit reich geworden sind, ihr meist den Rücken? Warum klagen diejenigen, die vorweg sich "Arbeiter" nennen, am meisten über Mangel an Glück?
Arbeit ist die ehrliche und volle Anwendung unserer geistigen und körperlichen Kräfte, zu unserem eigenen und unseres Nächsten Wohl.
Die Sprichwörter aller Völker kennen das Menschenlos, das niemanden Arbeit ohne Mühe gönnt.
Nur die Arbeit und zwar die uneigennützige Arbeit für ein ideales Ziel gibt dauernde Befriedigung.
Ohne beständige Arbeit der Selbstbestimmung und Selbstprüfung schreiten die menschlichen Dinge nicht vorwärts.
Es ist wunderbar, wie viel Arbeit der Mensch hat, wenn der Geist in ihm lebendig ist, und wie wenig, wenn er gleichsam hinter die Leiblichkeit zurücktritt und von derselben gefangen ist.
Jede größere Arbeit ... hat einen ethischen Einfluss. Das Bemühen, einen Stoff zu konzentrieren und harmonisch zu gestalten, ist ein Stein, der in unser Seelenleben fällt: aus dem engen Kreise werden viele weitere.
Die empfindlichste Ungleichheit der Arbeit ist eine bloß eingebildete, nämlich die ungleiche Ehre der Arbeit.
Ich finde, daß das Abschließen einer Arbeit einen hohen moralischen Wert hat; fertig gebrachte Arbeit ist ein sicherer Sporn für die Leistung weiterer Arbeit.
Bei dem von Kindheit an physische Arbeit gewöhnten Manne fehlt nicht nur das Netz höherer Begriffe, sondern die inneren Werkzeuge, die zu ihrer Bildung erforderlich wären, sind gar nicht vorhanden.
Ähnlich wie die Erwerbung der gewöhnlichen Bedürfnisse des Lebens, sind es die geistigen Güter, die Kenntnisse, welche unsere materiellen Kräfte steigern und erhöhen, die Einsicht und die Erkenntnis der Wahrheit sind immer nur Früchte der Arbeit. Nur wo der feste Wille fehlt, ist Mangel, die Mittel sind überall.
Es ist eine Eigentümlichkeit, wenn nicht der Menschen im allgemeinen, so doch der Deutschen, daß der Unzufriedene arbeitssamer und rühriger ist als der Zufriedene, der Begehrliche strebsamer als der Satte, daß eine größere Arbeitssamkeit existiert unter den Kräften, die das bestehende angreifen, als unter denen, die es verteidigen.
Die Verteilung der Arbeit veranlaßt in jeder Kunst und Hantierung einen verhältnismäßigen Anwachs der hervorbringenden Kräfte der Arbeit.
Die Arbeitsteilung ist in hervorragender Weise gesellschaftsbildend und den Siegern und Starken wie den Unterlegenen und Schwachen nützlich. Auf ihr hauptsächlich beruht die Entwicklung der Zivilisation, zu ihr haben sich in fortschreitendem Maße die Menschen erhoben.
Ein Recht auf Arbeit kann niemals etwas anderes bedeuten als ein Recht zur Teilnahme an der vorhandenen Arbeitsgelegenheit. Gewöhnlich wird von den Arbeitern mit diesem Rechte die Vorstellung verknüpft, als ob irgendwer [...] die Pflicht hätte, soviel Arbeitsgelegenheit zu schaffen, als erforderlich ist, um aller Ansprüche auf Arbeit zu befriedigen.