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26202 Sprüche gefunden

Wenn die Menschen in erster Linie für sich selbst arbeiten, glauben sie nur zu gern, sie arbeiten gleichzeitig für alle Menschen.

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Tue bei der Arbeit immer zuerst das Nötigste, das aber greife frisch und bei der Hauptsache an. Das ist das Mittel, um zu vielem Zeit zu haben.

Hilty, Für schlaflose Nächte, 1901

Der Schweiß ist die Träne der Arbeit.

Hille, Gestalten und Aphorismen, in: Gesammelte Werke von Peter Hille, Band 2, hg. von seinen Freunden 1904 (posthum)

Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns.

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Törichte, welche nicht wissen, daß mehr als das Ganze die Hälfte ist.

Hesiod, Werke und Tage, um 700 v. Chr

Mann der Arbeit, aufgewacht! Und erkenne deine Macht! Alle Räder stehen still, Wenn dein starker Arm es will.

Herwegh, G., Gedichte. Aus: Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein, 1863

Die Mühle kann nicht mit dem Wasser mahlen, das vorübergeflossen ist.

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Ein schlechter Arbeiter hadert mit seinem Werkzeug.

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Ehre der Arbeit Ehre der Arbeit Wer den wucht'gen Hammer schwingt; Wer im Felde mäht die Ähren; Wer ins Mark der Erde dringt, Weib und Kinder zu ernähren; Wer stroman den Nachen zieht; Wer bei Woll' und Werg und Flachse Hinterm Webestuhl sich müht, Daß sein blonder Junge wachse: – Jedem Ehre, jedem Preis! Ehre jeder Hand voll Schwielen! Ehre jedem Tropfen Schweiß, Der in Hütten fällt und Mühlen! Ehre jeder nassen Stirn Hinterm Pfluge! – Doch auch dessen, Der mit Schädel und mit Hirn Hungernd pflügt, sei nicht vergessen!

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Keines Arbeit gelte gering.

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Gebt mir zu tun! Das sind reiche Gaben! Das Herz kann nicht ruhn, Will zu schaffen haben.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Sprichwörtliches

Eimer in leere Brunnen hinablassen und über dem Heraufziehen leerer Eimer alt werden.

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Unser Denken ist träger als unsere Muskeln, geübter in Ausflüchten, die es erlauben, der Arbeit zu entgehen.

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Arbeitsamkeit Die Trägheit ist des Menschen Feind, Die seinen Leib erschlafft; Die Arbeit ist sein bester Freund, Sie gibt ihm neue Kraft.

Bohlen (Übers.), Die Sprüche des Bhartriharis, 1835

Freiwillig arbeiten ist schlimmer als Sklaverei.

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Setz dich auf die Arbeit, dann wächst sie dir nicht über den Kopf.

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Wer Arbeit suchen muss, hat Pech. Wer sie findet, hat doppeltes Pech.

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Wenn man eine Arbeit mag, dann ist es keine Arbeit.

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Arbeit ist die Seife des Herzens.

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Die Thätigkeit ist, was den Menschen glücklich macht; Die, erst das Gute schaffend, bald ein Übel selbst Durch göttlich wirkende Gewalt in Gutes kehrt.

Goethe, Palaeophron und Neoterpe. Ein Festspiel zur Feier des 24. Oktober 1800, 1800

Ohne Arbeit ist keine Gesundheit der Seele noch des Leibes, ohne diese keine Glückseligkeit möglich.

Wieland, Der goldne Spiegel oder Die Könige von Scheschian, 1772