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26202 Sprüche gefunden

Wer in dem Bureau seine Welt sieht, der sieht leicht auch in der Welt nur ein Bureau.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Wenn du nur deshalb arbeitest und lernst, um eine Belohnung zu erhalten, dann wird dir die Arbeit schwer vorkommen; wenn du aber arbeitest [...] aus Liebe zur Arbeit, so wirst du in der Arbeit selbst deinen Lohn finden.

Tolstoi, Anna Karenina (Анна Каренина), 1873-78. 5. Teil, 27. Übersetzt von Hermann Röhl

Die Arbeit ist die Würze des Lebens. Ein Dasein ohne Zweck und Anstrengung ist etwas Elendes. Müßiggang führt zur Erschlaffung, und Erschlaffung zum Überdruß.

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Mäßigkeit und Arbeit sind die wahren Ärzte des Menschen; die Arbeit reizt den Appetit, und die Mäßigkeit verhindert die mißbräuchliche Befriedigung desselben.

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Mit der Arbeit ist’s wie mit dem Beten; – wenn sie uns helfen soll – müssen wir daran glauben.

Baer-Oberdorf, Wetterleuchten. Aphorismen, 1909

Arbeit versüßt das Leben, aber nicht jeder liebt Süßigkeit!

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Stehe auf, du Sohn der Zeit; sorge, daß dieses göttlicher wird und jenes – und du selbst vor allen Dingen! Arbeite, und schlafe nicht; denn es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.

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Wer nichts zu tun hat, quält seine Phantasie damit, eine Arbeit zu ersinnen, um einsame trübe Stunden auszufüllen.

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Wenn man z.B. ein allen gemeinsames Landgebiet gemeinschaftlich bebaut, so geht es langsam, weil Lässigkeit in der Arbeit vorkommt. Verteilt man das Landgebiet, so geht es geschwind, weil keine Lässigkeit mehr vorkommt.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Zweiter Teil. Buch XVII - Schen Fen Lan. 1. Kapitel: Abgrenzung der Befugnisse / Schen Fen

Mut und Kraft zu neuer Schaffensfreude wird einem erst voll und ganz, wenn unsere Leistungen Anerkennung finden.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Um trotz Missachtung seines Könnens und Geringschätzung seines Schaffens den Mut zum Vorwärtskämpfen zu finden, bedarf es festen, unbeugsamen Glaubens in sich und an die Wahrhaftigkeit seiner Arbeit.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Das Rad der Fortuna führt den Stehenden und rädert den Liegenden.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Lob- und Hilfsmittel des Frohsinns

Sonst waren die reichsten Länder, wo die Natur am gütigsten war; jetzt sind es die, wo der Mensch am tätigsten ist.

Buckle, Geschichte der Zivilisation in England (History of Civilization in England), 2 Bde., 1857-61

Je mehr der Mensch die Arbeit der Jahrhunderte, die Arbeitsleistung der Welt kennt, um so mehr ist er Mensch.

Gorki, Das Märchen vom Leben, 1911

Das Werk der Nacht sieht der Tag – und lacht.

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Es gibt keine größere Arbeit, als festzustehen im Strome des Lebens: sobald man aufhört zu arbeiten, wird man fortgerissen.

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Wo Arbeit ist, ist auch Kampf.

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Daß Gott die Arbeit dem Menschen verordnet hat als Heilmittel seiner sündigen Natur, als Schleifstein seiner Kräfte, diesen Segen in der Arbeit erkennen die Menschen nicht.

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Anders als gut kann es nicht kommen. Wer tief hat durch müssen und hinterdrein merken konnte, daß alles, was zuerst Unglück war, zum Guten ausgeschlagen ist, der fürchtet nichts mehr.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Ich arbeite Tage und Nächte. So bleibt mir viel freie Zeit. Um ein Bild im Zimmer zu fragen, wie ihm die Arbeit gefällt, um die Uhr zu fragen, ob sie müde ist, und die Nacht, wie sie geschlafen hat.

Kraus, Pro domo et mundo, 1912. VII. Pro domo et mundo

Die Arbeit: eine fortschreitende und anhäufende Kraft, die Zinsen trägt wie das Kapital, sowohl hinsichtlich der Fähigkeiten als auch der Ergebnisse.

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