Alle Sprüche

Durchstöbere unsere komplette Sammlung der schönsten Sprüche, Zitate und Weisheiten.

26202 Sprüche gefunden

Und das gehört einem jeglichen Lohner zu, daß er seiner Arbeit gern ein Ende hätte. Aber einen wahren Liebhaber, den verdrießt weder Arbeit, noch Zeit oder Leiden.

Pfeiffer (Hg.), Theologia deutsch. Die leret gar manchen lieblichen underscheit gotlicher warheit und seit gar hohe und gar schone ding von einem volkomen leben, 2. verbesserte Auflage 1855 (EA: 1851). 38. Kapitel

Nimm selbst die Axt oder die Sense in die Hand; das wird dir guttun und deiner Gesundheit mehr nützen als alle möglichen Marienbäder, verordnete Motionen und schlaffe Spaziergänge.

Gogol, Der russische Gutsherr

Arbeit ist die Bedingung des Lebens, das Ziel Weisheit, und Glückseligkeit ist der Preis.

Schiller, Der Spaziergang unter den Linden, 1782. Wollmar zu Edwin

Wer arbeiten kann und will, ist stets einigermaßen Herr seines Schicksals.

Burow, Ein Arzt in einer kleinen Stadt, 1854

Keine Ruh bei Tag und Nacht, Nichts, was mir Vergnügen macht, Schmale Kost und wenig Geld, Das ertrage, wems gefällt.

Da Ponte, Don Giovanni oder Der bestrafte Wüstling Don Giovanni (Il dissoluto punito ossia Il Don Giovanni), uraufgeführt von W. A. Mozart 1787

Weh dem, der sein Haus mit Sünden baut und seine Gemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten lässt und gibt ihm seinen Lohn nicht.

Altes Testament. Der Prophet Jeremia (#Jer 22,13)

Es ist eine Binsenweisheit, daß dort am erfolgreichsten gearbeitet wird, wo die Löhne am höchsten sind. Schlecht bezahlte Arbeit ist untaugliche Arbeit - auf der ganzen Welt.

George, Fortschritt und Armut (Progress and Poverty), 1879

Die Arbeit entehrt den Menschen nicht; unglücklicherweise findet man gelegentlich Menschen, die die Arbeit entehren.

Grant, Reden. Vor der Midland International Arbitration Union in Birmingham, England, 1877

Amerika erkennt keine Aristokratie außer die der Arbeit an.

Internet

Demut Seh' ich die Werke der Meister an, So seh' ich das, was sie getan; Betracht' ich meine Siebensachen, Seh' ich, was ich hätt' sollen machen.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Epigrammatisch

… folglich kuriert Arbeit viele Narren, und in der arbeitenden, dürftigen Klasse finden sich auch die wenigsten Narren, wohl aber unter Reichen, Mächtigen und Müßigen.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Die Selbstsucht (Fortsetzung)

Das Vergnügen verbraucht uns. Die Arbeit kräftigt uns. Wähle.

Internet

Die rechte Hausregel im Gottesreiche: Beten, als ob man nicht arbeitete und arbeiten, als ob man nicht betete.

Tholuck, Stunden christlicher Andacht. Ein Erbauungsbuch, 1840

Es gibt kein anderes Ziel und keinen anderen Weg, als daß wir jede schlichte tägliche Arbeit mit all dem tiefen Ernst und der stillen Treue machen, deren Menschen überhaupt fähig sind.

Internet

Die einzige Entschuldigung für die Beschäftigung mit einer zwecklosen Sache ist, daß man sie auf das Höchste bewundert.

Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray), 1890

Jedes träge Volk ist ernst; denn die, welche nicht arbeiten, betrachten sich als die Gebieter derer, die arbeiten.

Montesquieu, Vom Geist der Gesetze (De L'esprit des Loix), 1748

»Welch eine Zeit!« rief er jetzt unwillkürlich; aber der alte Krieger sagte: »Eine ganz vortreffliche Zeit, wie alle Zeiten, in denen man einen großen Hunger nach irgend etwas hat, von dem man weiß, daß man es durch Mühen und Arbeit erlangen kann. [...]«

Raabe, Der Hungerpastor, 1864. 15. Kapitel

Freude an der Arbeit kann ohne den berechtigten Stolz auf dieselbe nicht dauernd bestehen. Arbeitsscheu wird sich leicht zur Pfuscherei gesellen, denn diese ist selbst nur eine Frucht der Trägheit, namentlich im Denken.

Internet

Mehr oder weniger arbeiten wir alle gut und rasch – mit der Zunge.

Oesch (Hg.), Portugiesische Sprichwörter, ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Bei allen Dingen, die gut enden, Ehre im Leben und Ruhe im Grabe bringen sollen, muß Gottes Stimme in uns erst ertönen, einer Trompete gleich, bevor wir sie anfangen.

Brachvogel, Der Fels von Erz, 4 Bde., 1872

Ordentliche Arbeit, daß die Religion ihren Acker fände, sie gedeiht nicht beim Faulenzen.

Internet