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26202 Sprüche gefunden

Es gibt keinen Arbeiter, wer auch immer es sein mag, der gleichzeitig Gutes leisten und schnell arbeiten kann.

Chaucer, Canterbury-Geschichten (The Canterbury Tales), entstanden ca. 1387-1400

Wir sollten Adam nur dankbar sein dafür, daß er uns den »Segen« des Müßiggangs genommen und uns dafür den »Fluch« der Arbeit gewonnen hat.

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Fleißig bis in die Nacht, freue ich mich selbst darüber, was für eine Menge Arbeit erledigt werden kann, wenn man dabei bleibt.

Pepys, Tagebücher. 14. Januar 1667

Allzu emsiger Greis, du ruhst auch nimmer von der Arbeit!

Homer, Ilias, 2. Hälfte des 8. Jhdts. v. Chr

Der Abschied von einer langen und wichtigen Arbeit ist immer mehr traurig als erfreulich. Das angespannte Gemüt sinkt schnell zusammen und die Kraft kann sich nicht sogleich zu einem neuen Gegenstand wenden.

Schiller, F., Briefe. An Goethe, Jena, am 27. Juni 1796, die Rede ist von Goethes vollendetem »Wilhelm Meister«

Arbeit: Tätigkeit, durch die A. für B. Vermögen schafft.

Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

In einem Warenhaus sprach ein Kunde eine Verkäuferin an, die untätig herumstand. "Ich bin noch nicht vom Essen zurück", erklärte sie ihm und ließ ihn stehen.

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Jede Arbeit ist schwer, bis man sie liebgewinnt, dann aber regt sie an und wird leichter.

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Ihr Geringen, ihr seid die Wichtigen, ohne eure Mitwirkung kann nichts Großes sich mehr vollziehen — von euch geht aus, was Fluch oder Segen der Zukunft sein wird.

Ebner-Eschenbach, Das Gemeindekind, 1887

Es hat keinen Zweck, für ein Unternehmen zu arbeiten, welches aufhört nützlich zu sein und von allen Seiten behindert wird.

Voltaire, Briefe. An Charles-Augustin Feriol, am 9. Februar 1758

Und doch sind es einzig die Arbeitsleute, die dem Staat zu Reichtum verhelfen; ohne sie würde alles darniederliegen, zerfallen, absterben.

Mercier, Die acht Klassen

Unsere zwecklose Tätigkeit, unsere Griffe nach Luft müssen höheren Wesen vorkommen wie das Fangen der Sterbenden nach dem Deckbette.

Jean Paul, Hesperus oder 45 Hundsposttage. Eine Lebensbeschreibung, 3 Bde., 1795. Erstes Heftlein. 14. Hundposttag

Nur eins beglückt zu jeder Frist: Schaffen, wofür man geschaffen ist.

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In jedem Körnchen Reis steckt ein Tropfen Schweiß.

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Arbeite! Das ist das einzige Gebot auf dieser Welt! Jeder soll seine Aufgabe erfassen und diese soll sein Leben ausfüllen. Es kann eine ganz bescheidene Aufgabe sein, aber sie ist deswegen doch etwas Nützliches und Wertvolles. Es kommt nicht darauf an, worin sie besteht, wenn sie nur da ist und aufrechterhält. Wenn du sie ausführst, ohne das Maß dabei zu überschreiten, gerade so viel als du jeden Tag leisten kannst, dann wirst du gesund und froh leben.

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Wie das Gestirn, ohne Hast, aber ohne Rast, drehe sich jeder um die eigne Last.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Zahme Xenien, Kap. 2

Der geschickteste unter den Schuhmachern hat mehr Ursache, stolz zu sein, als ein unwissender Anwalt, ein unwissender Lehrer oder ein unfähiger Arzt.

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Edlen Seelen ist Anstrengung ein Bedürfnis gleich der Nahrung.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 31. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Generosos animos labor nutrit

Wann wird zur Sonne blickend ein freies Volk, Ein Volk von Starken, sprechen: O leuchte nicht Zu Müßiggang und Fürstenkriegen, Nur zu der redlichen, frommen Arbeit! – ?

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Nicht der Zufall, sondern der Gedanke und die Arbeit bilden und bauen die Welt.

Scherr, Geschichte der deutschen Frauenwelt, 1860

Auch die scheinbar niedrigste Beschäftigung kann durch den Geist, der sie belebt, geadelt werden.

Redwitz, Hymen. Ein Roman, 1887