Alle Sprüche

Durchstöbere unsere komplette Sammlung der schönsten Sprüche, Zitate und Weisheiten.

26202 Sprüche gefunden

Arbeit ohne Lohn ist halb Spott halb Hohn.

Internet

Wer dem Erwerb nachstrebt, vor Verschwendung wohl sich in Acht nimmt, Trägt der Verständigen Lob und ihr Gefallen davon.

Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Wilhelm Binder 1859. V. 901f

Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch und könnt euch doch nicht erwärmen; und wer Geld verdient, der legt's in einen löchrigen Beutel.

Altes Testament. Der Prophet Haggai (#Hag 1,6)

Wenn man Ihre Arbeit vermehrt, können Sie dreist verlangen, daß man auch Ihren Gehalt vermehre. Nur nicht blöde!

Schopenhauer, A., Briefe. An Dr. Asher. 15. April 1860

Ohne Arbeit und ohne gewisse Ziele und Erfüllungen mit ihr wird das Leben zur Qual.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Ich arbeite, also bin ich.

Internet

Verlange nicht deshalb nach dem Tode, weil das Leben dir zur Last ist. Alle Bürde der Welt, die auf den Schultern eines moralischen Wesens lastet, bewegt dasselbe nur seinen Beruf zu erfüllen. Das einzige Mittel, sich von dieser Bürde zu befreien besteht in dessen Erfüllung. Du wirst nur dann entlassen, wenn du die dir bestimmte Arbeit geleistet hast.

Internet

Daß ich lebe ist nicht notwendig, wohl aber, daß ich tätig bin.

Friedrich II. (der Große), Briefe. An Voltaire, 7. September 1776

Arbeit und Liebe, das ist Leib und Seele des Menschendaseins. Glückselig, wo sie eins ist.

Auerbach, Auf der Höhe. Roman, 1865

Wir leben wahrlich nicht nur, um uns zu amüsieren; Gott hat uns in die Welt gesandt, damit wir etwas schaffen, ein tüchtiges Stück Arbeit vollbringen sollen, und wer das meiste und beste gefördert, je nach seinen Kräften, der wird ihm einst der Liebste und Vollkommenste sein.

Verena, Über Alles die Pflicht. Roman, 1870

Wer gleich tut, was er tun soll, tut es am besten.

Internet

Niemand kann zum beschaulichen Leben gelangen, er sei denn zuvor geübt in treuer und hingebender Tätigkeit. Darum ist es nötig, daß er mit Arbeit und aller Sorgfalt das tätige Leben pflegt.

Internet

Die Langsamkeit des Alters erleichtert die Geduld bei der Arbeit.

Internet

Wenn du alle Tage arbeitetest, wäre dir dein Leben erträglicher.

Internet

Eine gute Sentenz ist zu hart für den Zahn der Zeit und wird von allen Jahrtausenden nicht aufgezehrt, obwohl sie jeder Zeit zur Nahrung dient.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Zweiter Band. Erste Abteilung. Vermischte Meinungen und Sprüche

Welch schrecklicher Irrglaube unserer Welt, Arbeit und Mühe seien eine Tugend. Durchaus nicht, eher ein Laster. Christus hat nicht gearbeitet.

Tolstoi, Tagebücher. 1889

Alles Schaffen aus dem Notwendigen heraus ist Leben und Mühe, die sich selbst verzehren, wie im Blühen das Vergehen schon herannaht.

Keller, Der grüne Heinrich, erste Fassung 1854-55; zweite, endgültige Fassung 1879-80

Der Mensch lebt nicht darum, dass man für ihn arbeite, sondern dass er arbeite für andere.

Tolstoi, Worin mein Glaube besteht, 1883

Das Tun der Menschen hienieden ist dem Tun der Arbeiter an einem großen Baue gleich, welche früh und spät mit regen Händen das Werk fördern, dessen ganzen Umfang nur der eine kennt, der den Riß entwarf und der dann jedem sein einzelnes Geschäft zuteilte, dem einen ein größeres, ein kleineres dem andern.

Jacobs, Rosaliens Nachlaß, 1812

Wer sich nicht mit seinen zwei Händen das Brot aus dem Boden gräbt, für den müssen es zwei andere tun.

Internet

Solange du deine Werke verrichtest um des Himmelreichs, um Gottes oder um deiner Seligkeit willen, also von außen her, so bist du wirklich nicht auf dem Rechten. Man kann es ja wohl mit dir aushalten, doch das Beste ist das nicht.

Langewiesche (Hg.), Die Unbesiegten. Worte deutscher Denker, hg. von Karl Robert Langewiesche, 1923 (EA: 1920)