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26202 Sprüche gefunden
Wer seine Stellung kennt und dazu seine Kraft, Und beiden wirkt gemäß, der wirkt untadelhaft.
Nur die Arbeit kann erretten, Nur die Arbeit sprengt die Ketten, Arbeit macht die Völker frei! Mensch, was dich auch immer quäle, Arbeit ist das Zauberwort, Arbeit ist des Glückes Seele, Arbeit ist des Friedens Hort! Deine Pulse schlagen schneller, Deine Blicke werden heller, Und dein Herz pocht munter fort.
Wenn manche Frauen wüßten, was manche Männer so unter ›arbeiten‹ verstehen, so ließen sie sich nie mehr wegen ihrer zu langen Telefongespräche Vorwürfe machen.
Strebsam Mein Sohn, hast du allhier auf Erden Dir vorgenommen, was zu werden, Sei nicht zu keck; Und denkst du, sei ein stiller Denker. Nicht leicht befördert wird der Stänker. Mit Demut salbe deinen Rücken, Voll Ehrfurcht hast du dich zu bücken, Mußt heucheln, schmeicheln, mußt dich fügen; Denn selbstverständlich nur durch Lügen Kommst du vom Fleck. Oh, tu's mit Eifer, tu's geduldig, Bedenk, was du dir selber schuldig. Das Gönnerherz wird sich erweichen, Und wohl verdient wirst du erreichen Den guten Zweck.
Ich halte nichts vom Recht des Menschen auf Arbeit; ich halte es lieber für das größte Recht des Menschen, nichts zu tun.
Selbst die Wüste belebt sich, sobald man den Spuren der arbeitsamen Menschenhand begegnet.
So ist denn die stete Arbeit in Wahrheit ein Schutzengel des Gemütes: sie hält Unfrieden fern, schützt vor der mörderischen Langweile, vor tausend Reizen zum Bösen, dämpft die Leidenschaften und lenkt ihre Goliathskräfte zum Segen, statt zum Fluche.
Die Arbeit, frei von Pflicht gelenkt, Ist's, die uns alle Güter schenkt; Was meine Hand aus Pflicht erschafft, Ist mein, durch ewiger Satzung Kraft.
Der, welchen die Andern ernähren, mag noch eher ein bischen geckisch seyn, wenn es einmal so seyn muß; aber wer Andere ernähren soll, muß arbeiten und ordentlich arbeiten!
Wirke, bilde! Ob im Leben, Ob im Zauberland des Scheins, Zwing des Stoffes Widerstreben, Sei mit deinem Schaffen eins. Freu dich, wenn es Frucht getragen! Aber köstlicher noch bleibt Jener Tropfen Unbehagen, Der zu neuem Werke treibt!
Man wird grimmig in sich, wenn man's nicht an einem ordentlichen Stück Arbeit auslassen kann.
Am Aktentisch Da hab ich den ganzen Tag dekretiert; Und es hätte mich fast wie so manchen verführt: Ich spürte das kleine dumme Vergnügen, Was abzumachen, was fertigzukriegen.
Die Arbeit ist immer mehr wert als der Preis, den man für sie zahlt. Das Geld verschwindet, die Arbeit aber bleibt.
Als Petersburg von Peter dem Großen erbaut wurde, starben täglich 100.000 Menschen an der Arbeit.
Jedem Ehre, jedem Preis! Ehre jeder Hand voll Schwielen! Ehre jedem Tropfen Schweiß, Der in Hütten fällt und Mühlen! Ehre jeder nassen Stirn Hinterm Pfluge! Doch auch dessen, Der mit Schädel und mit Hirn Hungernd pflügt, sei nicht vergessen!
Die Arbeit ist der Mittelpunkt für das Wesen jedes Menschen. Wer in seiner Arbeit zufrieden ist, der ist zufrieden. Zufrieden aber kann ein Mensch nur in freier Arbeit sein, mit welcher er sich bewußt in die große Arbeit seines Volkes einreiht, mag sein Teil an der großen Arbeit noch so geringfügig sein.