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26202 Sprüche gefunden

Wer seine Stellung kennt und dazu seine Kraft, Und beiden wirkt gemäß, der wirkt untadelhaft.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Nur die Arbeit kann erretten, Nur die Arbeit sprengt die Ketten, Arbeit macht die Völker frei! Mensch, was dich auch immer quäle, Arbeit ist das Zauberwort, Arbeit ist des Glückes Seele, Arbeit ist des Friedens Hort! Deine Pulse schlagen schneller, Deine Blicke werden heller, Und dein Herz pocht munter fort.

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Wenn manche Frauen wüßten, was manche Männer so unter ›arbeiten‹ verstehen, so ließen sie sich nie mehr wegen ihrer zu langen Telefongespräche Vorwürfe machen.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Die Dame im Vorzimmer, in: Uhu, 01.12.1928, Nr. 3 (Peter Panter)

Strebsam Mein Sohn, hast du allhier auf Erden Dir vorgenommen, was zu werden, Sei nicht zu keck; Und denkst du, sei ein stiller Denker. Nicht leicht befördert wird der Stänker. Mit Demut salbe deinen Rücken, Voll Ehrfurcht hast du dich zu bücken, Mußt heucheln, schmeicheln, mußt dich fügen; Denn selbstverständlich nur durch Lügen Kommst du vom Fleck. Oh, tu's mit Eifer, tu's geduldig, Bedenk, was du dir selber schuldig. Das Gönnerherz wird sich erweichen, Und wohl verdient wirst du erreichen Den guten Zweck.

Busch, W., Gedichte. Zu guter Letzt, 1904

Führe deine Geschäfte, oder deine Geschäfte führen dich!

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Ich halte nichts vom Recht des Menschen auf Arbeit; ich halte es lieber für das größte Recht des Menschen, nichts zu tun.

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Selbst die Wüste belebt sich, sobald man den Spuren der arbeitsamen Menschenhand begegnet.

Humboldt, Reise in die Aequinoctialgegenden des neuen Continents, 6 Bde., 1815-29

So ist denn die stete Arbeit in Wahrheit ein Schutzengel des Gemütes: sie hält Unfrieden fern, schützt vor der mörderischen Langweile, vor tausend Reizen zum Bösen, dämpft die Leidenschaften und lenkt ihre Goliathskräfte zum Segen, statt zum Fluche.

Fischer, Ich will! Ein Buch über Selbsterziehung des Willens und Veredelung des Herzens, 1920

Die Arbeit, frei von Pflicht gelenkt, Ist's, die uns alle Güter schenkt; Was meine Hand aus Pflicht erschafft, Ist mein, durch ewiger Satzung Kraft.

Eichert, Wetterleuchten, 1893

Der, welchen die Andern ernähren, mag noch eher ein bischen geckisch seyn, wenn es einmal so seyn muß; aber wer Andere ernähren soll, muß arbeiten und ordentlich arbeiten!

Nicolai, Geschichte eines dicken Mannes worin drey Heurathen und drey Körbe nebst viel Liebe, 2 Bde., 1794. Originaltext

Bei der Ernte viele Hände bedeutet ein schnelles Ende.

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Wer andere beschäftigt, der ist beschäftigt.

Klages' Tages-Spruch Kalender 2004

Wirke, bilde! Ob im Leben, Ob im Zauberland des Scheins, Zwing des Stoffes Widerstreben, Sei mit deinem Schaffen eins. Freu dich, wenn es Frucht getragen! Aber köstlicher noch bleibt Jener Tropfen Unbehagen, Der zu neuem Werke treibt!

Adler, Neue Gedichte, 1899. Wirke, bilde!

Man wird grimmig in sich, wenn man's nicht an einem ordentlichen Stück Arbeit auslassen kann.

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Am Aktentisch Da hab ich den ganzen Tag dekretiert; Und es hätte mich fast wie so manchen verführt: Ich spürte das kleine dumme Vergnügen, Was abzumachen, was fertigzukriegen.

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Die Arbeit ist immer mehr wert als der Preis, den man für sie zahlt. Das Geld verschwindet, die Arbeit aber bleibt.

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Als Petersburg von Peter dem Großen erbaut wurde, starben täglich 100.000 Menschen an der Arbeit.

Galletti, Der Klassiker der Kathederblüte. Gesammelte Aussprüche Gallettis, ergötzlich und nachdenklich zu lesen. Piper & Co., München, um 1930

Jedem Ehre, jedem Preis! Ehre jeder Hand voll Schwielen! Ehre jedem Tropfen Schweiß, Der in Hütten fällt und Mühlen! Ehre jeder nassen Stirn Hinterm Pfluge! Doch auch dessen, Der mit Schädel und mit Hirn Hungernd pflügt, sei nicht vergessen!

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Die Arbeit ist der Mittelpunkt für das Wesen jedes Menschen. Wer in seiner Arbeit zufrieden ist, der ist zufrieden. Zufrieden aber kann ein Mensch nur in freier Arbeit sein, mit welcher er sich bewußt in die große Arbeit seines Volkes einreiht, mag sein Teil an der großen Arbeit noch so geringfügig sein.

Ernst, Grundlagen der neuen Gesellschaft, 1929

Der Mensch muß sich aber hüten, durch zu viel Arbeit seinen Leib zu töten.

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Wenn kein Wind geht, dann rudere.

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