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Durch Arbeitsamkeit würde sich unser Wohlstand vermehren, aus dem Wohlstand entstünde Reichtum, aus dem Reichtum entstünden höh're Wünsche, aus den Wünschen Unzufriedenheit … nein, du verlockst mich nicht, ich bleib' bei meinem stillbescheidnen tatenlosen Wirkungskreis … ich arbeit' nix!

Friedell (Hg.), Das ist klassisch! Nestroy-Worte, hg. von Egon Friedell 1922

Zu was Geld verschwenden auf Hausherrnbereicherung? Ein Hausherr ist eh' ein glücklicher Mensch, wann man ihm an Zins auch noch zahlet, das wär's ja! – 's Leben 's erste. Wohnen kann der Mensch auch unter freiem Himmel, ich hab' das schon probiert, aber von dem leben, was der Himmel frei gibt, … von der Luft … da is noch jeder Versuch gescheitert.

Friedell (Hg.), Das ist klassisch! Nestroy-Worte, hg. von Egon Friedell 1922

Eine einzige Arbeit, in aller Ruhe und gewissenhaft ausgeführt, ist wertvoller als viele Arbeiten, bei denen wir uns überstürzen. Nicht an der Menge unserer Arbeit hat Gott Freude, sondern an der Liebe, mit der wir arbeiten.

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Wenn die Arme viel arbeiten, ruht die Einbildungskraft aus; wenn der Leib sehr müde ist, erhitzt das Herz sich nicht.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762

Tätige Menschen ertragen die Langeweile ungeduldiger als die Arbeit.

Vauvenargues, Unterdrückte Maximen, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Dies ist das unendliche Recht des Subjekts, daß es sich selbst in seiner Tätigkeit und Arbeit befriedigt findet.

Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte, 1837 (posthum). Einleitung

Ein geschäftiges Weib tut keine Schritte vergebens.

Goethe, Hermann und Dorothea. Versepos, 1797. Euterpe. Mutter und Sohn. Erzähler

Glaube an die Sache, der du dienst.

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Wer immer nichts vollbringt, Fängt er gleich Vieles an Wird in Gedanken reich, Im Werk ein armer Mann.

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Im Glück ist die Arbeit ein Vergnügen, im Unglück eine Zuflucht.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Arbeit ist der Segen des Lebens; die Fortdauer aller Freiheiten beruht auf den arbeitenden Klassen.

Hoddick (Hg.), Aphorismenschatz der Weltliteratur. Weltliche Texte für Rede und Schrift, 1898

Es ist ein ungeheurer Vorteil, nichts getan zu haben, aber man soll keinen Mißbrauch damit treiben.

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Das Zauberwort, welches alle bösen Geister bannt, heißt Tätigkeit, sowie das, was die guten herbeizieht, Ruhe heißt.

Patzner (Hg.), Pädagogische Goldkörner, gesammelt von Karl G. E. Patzner, 1891 (EA: 1886)

Nehmt den Volksmassen die Arbeit, so werden sie Throne stürzen und die Kehlen abschneiden: gebt ihnen die Regierungsgewalt und sie werden die Kanzeln überflüssig und die Collegien zu läppischem Kram machen.

Phillips, Reden. In Boston, am 4. Oktober 1859

Arbeit macht das Leben süß, Macht es nie zur Last; Der nur hat Bekümmernis, Der die Arbeit haßt.

Burmann, Kleine Lieder für kleine Mädchen, und Jünglinge, 1777. Aus: Arbeit

Der erste Kulturmensch war jener, der zuerst arbeitete.

Hellwald, Culturgeschichte in ihrer natürlichen Entwicklung bis zur Gegenwart, 1875

Man soll nicht den Proletarier mimen, wenn man es nicht ist.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Abreißkalender und kleine Bitte, in: Die Weltbühne, 16.12.1930, Nr. 51 (Kurt Tucholsky)

Mühe und Arbeit sind immer der unvermeidliche Preis für jedes wertvolle Gut.

Smiles, Der Charakter (Character), 1871

Arbeit ist von religiöser Art: Tapferkeit liegt in ihrer Natur, und Tapferkeit ist das Ziel aller Religion.

Carlyle, Vergangenheit und Gegenwart (Past and Present), 1843

Es liegt eine unendliche Hoffnung im Arbeiten, wäre es auch im Arbeiten um des Gelderwerbs willen.

Carlyle, Vergangenheit und Gegenwart (Past and Present), 1843. 3. Buch: Der Arbeiter der Neuzeit. Übersetzt von A. Kretzschmar 1856

Egal wie viel du arbeitest, es gibt jemanden, dem das nicht genug ist.

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