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Menschliche Glückseligkeit besteht in erfolgreichem Handeln.
Glück und Unglück O, daß der Freude lichter Born, Einmal getrübt, so leicht versiegt, Und unser Glück und unsre Lust Spurlos wie Schaum im Wind verfliegt! Indes von jedem Unglück doch Ein Stachel tief im Herzen bleibt Und unauslöschbar seine Schrift Der Schmerz in Stirn und Wangen schreibt!
Viele fröhliche Menschen sind nicht um das geringste glücklicher als traurige, denn Glück strengt genau so an wie Unglück.
Das wahre Glück baut sich jeder nur dadurch, daß er sich durch seine Gefühle unabhängig vom Schicksale macht.
Der ist beglückt, der sein darf was er ist [...].
Ob Sommersonne – ob Winterbraus – Lenz sei es stets in diesem Haus!
Der hat nie das Glück empfunden, Dem des Lebens gleiche Stunden Ewig in der Freude Wehn Ohne Schmerz vorüber gehn. Aber wem nach langen Qualen Mit der Liebe Frühlingsstrahlen Grüßend winkt der Freude Blick, Der allein versteht das Glück.
Langsames Glück. Langsam-kommendes Glück pflegt auch am längsten zu weilen; Schnelle Vortrefflichkeit stehet am ehesten still. Vögel, entschlüpfend dem Ei, sind was sie sollen von Anfang; Langsam wächset der Mensch, aber zum Herrscher der Welt.
Unter den entgegengesetztesten Emblemen stellt sich uns also das Gemälde der Glückseligkeit dar. Ein Harem und eine Eremitage, – ein Gewand von Purpur und ein Stachelgürtel, – Schaffen und Dulden, – Wirken und Streben, – diese und tausenderlei andere Dinge können den Durchgangspunkt zu derselben bilden und für den Menschen die Maske des ›höchsten Gutes‹ annehmen.
Hat der Mensch den Weg durchschritten, der von der Mutterbrust zur Brust der Geliebten führt, so muß er weiter zu einem anderen Glück fortschreiten.
Ehe man vom Glück der befriedigten Bedürfnisse redet, sollte man entscheiden, welche Bedürfnisse das Glück ausmachen.
Ganz zufällig in einer Schachtel einen handgeschriebenen Brief von einem alten Freund zu finden: Ist das vielleicht kein Glück?
Mehr als ein leidliches Dasein ist niemand berechtigt von diesem Erdenleben zu fordern; selig sind die, die wenig erwarten, so werden sie auch weniger getäuscht, und glücklich kann kein Gott und König euch machen, wenn ihr es nicht selbst könnt.
Zweierlei Glück Zweifältig ist der Menschen Art, Zu leeren ihres Glücks Pokal: Der eine zögert, nippt und spart – Langwährend ist sein Glück – doch schal! Der andre trinkt's im vollen Zug, So lang es frisch und prickelnd ist: Sein Glück ist kurz, doch süß genug, Da er es nimmermehr vergißt.
Der Moment Versprühn in Freudefunken muß Ein langes Gramgeschick, Zu Grunde gehn im Vollgenuß Von einem Augenblick. Es prägt kein Leben seine Spur Der Welt auf ewig ein, Wir können auf Momente nur Vollkommen glücklich sein. Wie leuchtend auch in höchster Pracht Des Menschen Geist erglüht, Er zeigt doch nur die tiefe Nacht, In die er bald versprüht.
Die Anschauung von einem Glück, welches in einem Verharren in einem bestimmten Zustand bestände, ist an sich falsch.
Unser Glück [...] ist wie ein Zugnetz im Wasser: wenn man's schleppt, bauscht es sich auf, daß man sich Wunder was für Hoffnungen macht, und zieht man's dann heraus, so ist nichts drin.