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Das Glück ist ein abstrakter Begriff, der abgezogen ist von einigen Lustgefühlen.
Heißt man Glück einige über das Leben hin verstreute Lustgefühle, so gibt es Glück.
Glück Die Beute meines Glücks war arm, Und dennoch war ich reich genug; So reich als einer, der im Arm Des Schicksals schönste Schätze trug. Denn was mein Glück so groß gemacht Und ihm so goldnen Schimmer lieh Und es umwob mit Märchenpracht, War – meine Kinderphantasie. Vielleicht war alles, was ich fand Und selig heimwärts trug im Schoß, Nur leeres Spielzeug, Flittertand, Und bunte kalte Kiesel bloß. Doch all das nahm ich wie ein Kind Für Perlen und Dukatenstück' – Nicht was des Lebens Dinge sind, Was sie uns gelten, ist das Glück!
Wenn sich ein Tor des Glückes schließt, öffnet sich ein anderes. Aber oft schauen wir so lange auf das verschlossene Tor, daß wir das andere, das sich für uns geöffnet hat, gar nicht sehen.
Wünsche dir entfloh'ne Stunden, Helle Freuden nicht zurück – Denn das Glück ist nie verschwunden, Was verschwindet ist kein Glück.
Bis die Menschen ebenso sehr wünschen werden, glücklich zumachen, als glücklich zusein: – darüber können nochMonatevergehen!
Ein jeder trägt sein Glück in sich, doch nur die wenigsten finden es, weil sich die Menschen so selten selbst kennen.
Nie wirst du das Glück erhaschen, Wenn du die Gunst des Augenblicks nicht ehrst. Die Freude mißt sich nicht nach Ewigkeiten, Sie ist der Augenblicke flücht'ges Kind, Und rasch, wie sie entstand, entflieht die Lust. Sie ist ein selt'ner Gast des düstern Lebens, Drum eile, sie mit heiterm Blick zu fesseln, Wenn sie auf ros'gem Fittich sich dir naht.
Wenn das Glück nicht will an den Mann, So hilft doch nichts, was er kann.
Vielen geht's so gut, dass sie jeden Unglücklichen für einen Hypochonder halten.
Glück ist blind und macht blind.
So ists! das Glück hat immer Mängel, Die Freud' ist unstet auf der Erde; Allein der Mensch ist Mensch, nicht Engel, Damit er erst zum Engel werde.
Man könnte eine Menge Glückliche machen mit dem Glück, das in der Welt unbenutzt verloren geht.
Gnome Ja, Genügsamkeit allein Schafft der Seele wahren Frieden. Willst du glücklich sein hienieden, Wünsche minder, es zu sein.
Da nun einmal das Glück alles machen will, muß man es machen lassen, ruhig bleiben, ihm keine Ungelegenheiten schaffen und abwarten, bis es auch den Menschen Freiheit läßt, etwas zu tun.
Kann man auch nur den Gedanken wagen, glücklich zu sein, wenn alles in Elend darnieder liegt?
Haben die wirklichen Dinge oder die eingebildeten Dinge mehr zum menschlichen Glück beigetragen?
Man kann also weder dem Glücke noch seiner Tugend zuschreiben, was er ohne das eine und ohne das andre erlangt hat.
Es liegt kein vereinzeltes Goldkorn im Sande. Finden sich ihrer nicht mehrere, so war's ein Messingsplitter.
Es ist ja das große Glück, den Wurm dann zu spüren, wenn er noch vernichtet werden kann.
Glücklich möchten alle Menschen werden. Wenn sie reich wären, würden sie auch glücklich sein, meinen die meisten, meinen, Glück und Geld verhielten sich zusammen wie die Kartoffel zur Kartoffelstaude, die Wurzel zur Pflanze. Wie irren sie sich doch gröblich, wie wenig verstehen sie sich auf das Wesen der Menschen und haben es doch täglich vor Augen!