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26202 Sprüche gefunden
Es ist die Zeit – hab' ich gefunden – Ein großer Charlatan. Warum? Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden, Jedoch sie bringt uns Alle um.
Zeitgeist Willst du den Geist der Zeit versteh'n, So mußt du mit ihr vorwärts geh'n, – Sonst holst du sie nicht ein in Jahren. Die Welt geht ruhig ihren Gang, Sie steht nicht still und wartet lang, Bis du ihr keuchend nachgefahren.
Halb zwölf. Wie schnell ist die Stunde vergangen. Halb zwölf. Wie schnell sind die Jahre vergangen.
Die Zeit flieht – weil sie fürchtet, totgeschlagen zu werden.
Menschenkinder, opfert die Zeit der Ewigkeit!
Der Zug der Zeit ist ein Zug, der seine Schienen vor sich her rollt. Der Fluß der Zeit ist ein Fluß, der seine Ufer mitführt.
Der Zeitgeist schafft sich eben seine Werkzeuge.
Die Zeit ist das Zeug, woraus das Leben gewebt wird; darum verdirb(t) sie nicht.
Denn die Zeit treibt alles vor sich her, Gutes wie Schlimmes; sie führt aber auch Schlimmes ebenso leicht herbei als Gutes.
Wie schnell doch die Zeit verrinnt, merkst du am besten, wenn du einen Wechsel unterschrieben hast.
Die Zeiten sind schwer, drum muß der Mensch die Freude leicht ergreifen.
Meine Zeit, das ist mein Leben. Wem ich eine Stunde meiner Zeit gebe, dem schenke ich ein Stück von meinem Leben.
Die Zeit ist ein Fluß, ein ungestümer Strom, der alles fortreißt. Jegliches Ding, nachdem es kaum zum Vorschein gekommen, ist auch schon wieder fortgerissen, ein anderes wird herbeigetragen, aber auch das wird bald verschwinden.
Zeit und Unwissenheit, die beiden großen Förderer des Betrugs…
Es wird zu allen Zeiten Menschen geben, die von den Ansichten ihres Jahrhunderts, ihres Landes und ihrer Gesellschaft beherrscht werden.
Unendliche Zeit Wirklich, bist du zu schwach, dich der seligen Zeit zu erinnern? Über dem dunkelnden Tal zogen die Sterne herauf, Wir aber standen im Schatten und bebten. Die riesige Ulme Schüttelte sich wie im Traum, warf einen Schauer herab Lärmender Tropfen ins Gras: Es war keine Stunden vergangen Seit jenem Regen! Und mir schien es unendliche Zeit. Denn dem Erlebenden dehnt sich das Leben: es tuen sich lautlos Klüfte unendlichen Traums zwischen zwei Blicken ihm auf: In mich hätte ich gesogen dein zwanzigjähriges Dasein – War mir, indessen der Baum noch seine Tropfen behielt.
Es kommt alles darauf an, daß man die Zeit wohl braucht und keine Stimmung versäumt.
Der Tag läuft weg wie das Leben, man tut nichts und weiß doch nicht, wo die Zeit hinkommt.
Es liegt vor mir ein Stapel Fotos, versonnen schau ich vor mich hin auf all die Bilder, die mich zeigen, als so herrlich jung ich bin. Es sagt der Volksmund, daß die Jugend wohl einer Rosenknospe gleicht, und ich schau auf mein Gegenüber und leise Wehmut mich beschleicht. Da lacht vergnügt und unbekümmert entgegen mir mein eigen Ich und ich stell fest, daß seit dem Lachen ein halb Jahrhundert fast verstrich. Dann aber frag ich mich energisch, sollt ich verzagen denn vielleicht, weil das letzte Lebensdrittel im Lauf der Jahre nun erreicht? Und voller Selbstbewußtsein denk ich, es sieht doch auch ein Trockenstrauß, wenn er geschmackvoll ist gebunden, durchaus recht hübsch und reizvoll aus.