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26202 Sprüche gefunden
Ein Pfeil geht zwar geschwind, die Luft saust schnell vorbei, Die Wolken laufen sehr, der Blitz fährt in die Eichen, Sprich, ob was Schnellers noch, als seine Strahlen sei! Blitz, Pfeil, Luft, Wolken sind der Zeit nicht zu vergleichen. Sie streicht geschwind dahin, kein Auge kann es sehn; Meer, Wind und Wetter sind von Menschen aufzuhalten, Die Zeit von keinem nicht; sie läßt auch Kaiser stehn, Nicht über einen Blick vermag ein Fürst zu walten. Wer kaufte nicht die Zeit für Millionen ein? Doch geht sie, weil sie mehr als gülden ist zu schätzen. Wer sich der Zeit bedient, kann reich in Armut sein. Beizeiten kann die Zeit in Glück und Ehren setzen. Drum, edle Menschen, braucht anitzt der edlen Zeit! Gar lange wird der Sand nicht in dem Glase bleiben; Und sucht die Weisheit mehr als die Ergötzlichkeit, Vertreibt die Zeit doch nicht, sie wird sich selbst vertreiben.
Das einzige, was uns wirklich gehört, ist die Zeit. Sogar derjenige, der nichts besitzt, hat sie.
Ab und zu wird man auf seiner Lebensbahn durch einen kleinen Zwischenfall unliebsam daran erinnert, daß die Zeit dahinschwindet mit Jugend und gereiftem Mannesalter.
Die halbe Zeit vergeht im Widerstand, die halbe mit dem Ärger.
Ich bin ein Kind meiner Zeit und will es sein; aber ein Kind meiner Tage will ich nicht sein.
Unsere Zeit ist eine Zeit der Gleichheit, in der jeder alle anderen überragen will.
Wer seiner Zeit möglichst ferne steht, spiegelt diese am besten wieder.
Die Zeit Die ganze Zeit ist ein Orchester, In keinem Tempo mehr exakt. Die Dissonanz ist ihre Schwester, Und alles spielet ohne Takt.
Jedes Zeitalter schlägt von der hinter ihm liegenden Literatur andere Bücher auf und andere zu, lernt Vergessenes wieder und vergisst Gelerntes.
Jede Zeit erkennt die Fehler ihrer Vorgängerin, wie jeder Narr die Narrheit eines andern, aber nicht seine eigene.
Die Zeit verändert viel, Verborg'nes bringt sie ans Licht und birgt, was sichtbar war, im Dunkeln.
Raum und Zeit stehen sich gegenüber wie das Flussbett und der Fluss.
In was für einem Jahrhundert es auch sein mag, die natürlichen Verhältnisse ändern sich nicht.
Zeit gewonnen, alles gewonnen.