Alle Sprüche

Durchstöbere unsere komplette Sammlung der schönsten Sprüche, Zitate und Weisheiten.

26202 Sprüche gefunden

Soll zum Sieg Die Wahrheit gelangen, Mußt du den Krieg In dir anfangen.

Wagner, Tage und Worte. Gesammelte Reisesprüche für die Wanderung durch das Leben, 1903

Uns ekelt vor unserem Jahrhundert, und doch gehören wir zu ihm.

Internet

Zeit führt eine scharfe Axt.

Internet

Die Zeit entstellt Alle Lebewesen.

Ringelnatz, J., Gedichte. Allerdings, 1928. Aus: Ich habe dich so lieb

Wer von seinem Freunde nicht Offenheit ertragen will, wird sie einmal, ausgedrückt durch Worte des Hasses, von seinem Feinde ertragen müssen.

Leixner, Der Weg zum Selbst, 1905

Nütze die Zeit: Die Zeit, so lehrte mein Urgroßvater, hat ein Janusgesicht, von vorn zeigt sie sich Dir jung und frisch: greife sie fest an der Stirnlocke; hinten hat sie eine Glatze.

Toeche-Mittler, Stimmungsgedanken über Raum und Zeit, 1907

Nicht das Leben, das wir empfangen, ist kurz, nein, wir machen es dazu; wir sind nicht zu kurz gekommen; wir sind vielmehr zu verschwenderisch.

Seneca, Von der Kürze des Lebens (De Brevitate Vitae), um 49 n. Chr. 1. Kapitel. Übers. Otto Apelt (1923) Originaltext: Non accepimus brevem vitam, sed fecimus, nec inopes eius, sed prodigi sumus

Ich rate Ihnen, passen Sie auf Ihre Minuten auf und die Stunden geben auf sich selbst acht.

Internet

Alles läßt sie welken, die übermächtige Zeit.

Internet

Niemand zweifelt daran, dass vor der Sintflut das beste Zeitalter gewesen ist.

Luther, Tischreden oder Colloquia, 1566

Wenn du wenig Zeit haben willst, dann tue nichts.

Tschechow, Notizbücher

Jedes Zeitalter findet ein paar große Wahrheiten, ein paar allgemeine Sätze, mit denen es sich seine eigene Welt erobert.

Riehl, Die bürgerliche Gesellschaft, 1851

Die Zeit, der schlaue Saturn, er heilt uns von jeder Wunde, um uns mit seiner Sense bald wieder eine neue Wunde ins Herz hineinzuschneiden.

Heine, H., Briefe. An Varnhagen von Ense, 28. März 1833

Jedes Zeitalter hat sein eigenes Gespenst, und unter Zittern und Zähneklappern vor demselben erziehen sich die Völker.

Riehl, Die bürgerliche Gesellschaft, 1851

Man schaue auf die Zeichen der Zeit.

Riehl, Die bürgerliche Gesellschaft, 1851

Die Zeit entschuldigt, wie sie tröstet. Worte sind in beiden Fällen von wenig Kraft.

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 7. Buch, 5. Kapitel

Wer Zeit finden will, findet sie. Wer nicht will, findet Ausreden.

Internet

Ein schlechter Lehrer bietet die Wahrheit an, doch der gute lehrt, wie man sie findet.

Internet

Wir müssen der Zeit Zeit geben.

Internet

Wir sind die Jungen. Uns gehört die Zeit; aber wir gehören auch der Zeit.

Internet

Vorletzte Stunde Jede Stunde ist Tochter und Mutter zugleich Und macht uns arm, und macht uns reich. Und immer öffn' ich von neuem die Tür: "Tritt ein, du Stunde, was bringst du mir?" Sie schaut mich an: "Mich hab' ich gebracht; So hab' ich dein Leben reicher gemacht." – "Und ärmer!" schrei ich. Sie nickt und geht. Die Tochter schon auf der Schwelle steht. "Du, deine Mutter an mich vergaß! Bring du mir endlich" … Ernst fragt sie: "Was?" – "Das Leben!" fleh' ich. Da geht sie schon: "Vielleicht weiß meine Tochter davon." Und Kommen und Gehn und Kommen und Gehn, Kann kaum mehr an der Türe stehn, Und da schlurft noch eine Stunde herein, Und die wird nimmermehr Mutter sein…

Internet