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Es gibt Augenblicke des Glückes, deren leuchtende Erinnerung noch jedes spätere Dunkel durchbricht, jenen Sternen gleich, die, längst erloschen, ihr Licht noch durch die Nächte senden.
Es ist nichts Leichtes, Glück zu spenden und gleichzeitig selbst nichts zu entbehren.
Weil das Glück nur im Erkennen liegt, deshalb brauchst du nicht darauf zu warten. Es kommt auch nicht zu dir, denn es ist da; du brauchst es nur an dir zu suchen; es ist nicht rauschend und überwältigend, nein, ganz zart und weich; ganz ruhig begleitet es dich.
Ein Leben ohne Glauben an das Glück ist überhaupt kein Leben; das ist nur ein Vegetieren.
Wir schwimmen dahin, in stetem Haschen nach dem Glück, und wir haben es nur deshalb nicht, weil es stets durch die engen Maschen unseres Netzes entwischt.
Das Glück ist nur für bescheidenen Menschen bestimmt, darum warten die Unverschämten auch ihr ganzes Leben darauf.
Man tritt nichts so sehr mit Füßen wie das Glück.
Über das Glück kann nur der schreiben, welcher wirklich glücklich ist.
Um das wahre Glück zu erkennen, musst du eine besondere Brille haben, und diese trägt den Namen "Bescheidenheit".
Wie oft geht man wohl an seinem Glück vorüber, ohne es zu entdecken?
Das Glück liegt auf der Straße und überall; nur die meisten können es nicht erkennen und gehen arglos an ihm vorüber, treten es sogar mit Füßen.
Dass manche Leute behaupten, noch nie vom Glück betroffen zu sein, ist ein Zeichen ihrer Unverschämtheit oder Dummheit.
Reines Glück empfinden wir immer dann, wenn wir uns vom Persönlichen, vor dem Interesse an unseren persönlichen Angelegenheiten [...] loslösen und im freien Gedanken, im freien Anschauen, im freien Traum schweben – in einem "Anderen", als wir selbst sind, aufgehen.
Dass wir vor anderer Leute Tür kehren, das ist das Geheimnis unseres Glücks.
Jeder ist der Schmied seines Glückes, aber keiner der Schmied seines Unglückes.
Glück muss schwer sein, sonst haftet es an der Oberfläche und verflüchtigt sich.
Nach sogenanntem Glück streben nur kleine Menschen.
Absichtlich zur Schau getragenes Glück erweckt, wie auffälliger Schmuck, nur zu leicht den Verdacht der Unechtheit.
Du glaubst, ein großes Glück tragen zu können, – und versagst in einem kleinen Schmerze?
Das sind die Glücklichen, denen das Gegebene für erwünscht, das nicht zu Erlangende für entbehrlich gilt.