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Um sein Glück zu machen, kommt es nicht sowohl darauf an, ob man töricht oder vernünftig, sondern ob man den Großen bequem ist.
Wer glücklich ist und will wissen: warum? zerstört sein Glück.
Ein Glück, das dir nicht zugewandt, Willst du gewaltsam nun erjagen? Das heißt, du willst mit deiner Hand Aus einem Kiesel Funken schlagen.
Das Glücksrad geht um.
Mehr Glück als Verstand.
Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe!
Freudvoll Und leidvoll, Gedankenvoll sein, Langen Und bangen In schwebender Pein, Himmelhoch jauchzend, Zum Tode betrübt; Glücklich allein Ist die Seele, die liebt.
Heut ist mir alles herrlich; wenn's nur bliebe! Ich sehe heut durchs Augenglas der Liebe.
Man muß nurEinWesen recht von Grund aus lieben, da kommen einem die übrigen alle liebenswürdig vor!
Was auch als Wahrheit oder Fabel In tausend Büchern dir erscheint, Das alles ist ein Turm zu Babel, Wenn es die Liebe nicht vereint.
Wenn dir's in Kopf und Herzen schwirrt, was willst du Bessres haben! Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.
Fehlst [Scheiterst] du, laß dich's nicht betrüben: Denn der Mangel führt zum Lieben; Kannst dich nicht vom Fehl befrein, Wirst du andern gern verzeihn.
Und wer nicht liebt, wird sich des schönen Maien, So gut er kann, doch leider halb nur freuen.
Ihr seufzt und singt und schmelzt und küsst Und jauchzet, ohne dass ihr's wisst, Dem Abgrund in der Nähe. Flieht Wiese, Bach und Sonnenschein, Schleicht, soll's euch wohl im Winter sein, Bald zu dem Herd der Ehe.
Das Bild der Geliebten kann nicht alt werden, denn jeder Moment ist seine Geburtsstunde.
In einem Augenblick gewährt die Liebe, Was Mühe kaum in langer Zeit erreicht.
Man sei erst liebenswert, wenn man geliebt sein will.
Gegen große Vorzüge eines andern gibt es kein Rettungsmittel als die Liebe.
Forschend übersieht dein Blick Eine großgemess'ne Weite. Hebe mich an deine Seite! Gib der Schwärmerei dies Glück; Und in wollustvoller Ruh' Säh der weitverschlag'ne Ritter Durch das gläserne Gegitter Seines Mädchens Nächten zu.
Aufgezogen durch die Sonne Schwimmt im Hauch äther'scher Wonne So das leicht'ste Wölkchen nie Wie mein Herz in Ruh' und Freude. Frei von Furcht, zu groß zum Neide, Lieb' ich, ewig lieb' ich sie!
Und unmerkliche Betörung Macht die Liebe zur Verehrung, Die Begier zur Schwärmerei.