Alle Sprüche

Durchstöbere unsere komplette Sammlung der schönsten Sprüche, Zitate und Weisheiten.

26202 Sprüche gefunden

Um sein Glück zu machen, kommt es nicht sowohl darauf an, ob man töricht oder vernünftig, sondern ob man den Großen bequem ist.

Ernsthausen, Gedankenstriche, 1843

Wer glücklich ist und will wissen: warum? zerstört sein Glück.

Ernsthausen, Gedankenstriche, 1843

Ein Glück, das dir nicht zugewandt, Willst du gewaltsam nun erjagen? Das heißt, du willst mit deiner Hand Aus einem Kiesel Funken schlagen.

Roderich, In Gedanken. Vers-Aphorismen, 1907

Das Glücksrad geht um.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Mehr Glück als Verstand.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe!

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus den Wahlverwandtschaften, 1809

Freudvoll Und leidvoll, Gedankenvoll sein, Langen Und bangen In schwebender Pein, Himmelhoch jauchzend, Zum Tode betrübt; Glücklich allein Ist die Seele, die liebt.

Goethe, Egmont, 1788. 3. Akt, Klärchens Lied

Heut ist mir alles herrlich; wenn's nur bliebe! Ich sehe heut durchs Augenglas der Liebe.

Goethe, J. W., Gedichte. West-östlicher Divan, 1814 - 1819. Buch Suleika

Man muß nurEinWesen recht von Grund aus lieben, da kommen einem die übrigen alle liebenswürdig vor!

Goethe, Die Wahlverwandtschaften, 1809. 1.Teil, 12. Kap., Eduard zu Ottilie

Was auch als Wahrheit oder Fabel In tausend Büchern dir erscheint, Das alles ist ein Turm zu Babel, Wenn es die Liebe nicht vereint.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Zahme Xenien 3

Wenn dir's in Kopf und Herzen schwirrt, was willst du Bessres haben! Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Epigrammatisch

Fehlst [Scheiterst] du, laß dich's nicht betrüben: Denn der Mangel führt zum Lieben; Kannst dich nicht vom Fehl befrein, Wirst du andern gern verzeihn.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827, Zahme Xenien, Kap.3

Und wer nicht liebt, wird sich des schönen Maien, So gut er kann, doch leider halb nur freuen.

Goethe, Die Romantische Poesie. Stanzen zu Erklärung eines Maskenzugs aufgeführt den 30. Januar 1810. Frühling

Ihr seufzt und singt und schmelzt und küsst Und jauchzet, ohne dass ihr's wisst, Dem Abgrund in der Nähe. Flieht Wiese, Bach und Sonnenschein, Schleicht, soll's euch wohl im Winter sein, Bald zu dem Herd der Ehe.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier aus: Zueignung

Das Bild der Geliebten kann nicht alt werden, denn jeder Moment ist seine Geburtsstunde.

Goethe, J. W., Theoretische Schriften. Der Sammler und die Seinigen, 6. Brief, Ich-Erzähler zu Julie

In einem Augenblick gewährt die Liebe, Was Mühe kaum in langer Zeit erreicht.

Goethe, Torquato Tasso, 1807. 2. Akt, 3. Szene, Tasso zu Antonio

Man sei erst liebenswert, wenn man geliebt sein will.

Goethe, Die Mitschuldigen, entstanden 1768/69. 2. Szene, Sophie zu Söller

Gegen große Vorzüge eines andern gibt es kein Rettungsmittel als die Liebe.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus den Wahlverwandtschaften, 1809, Aus Ottiliens Tagebuche

Forschend übersieht dein Blick Eine großgemess'ne Weite. Hebe mich an deine Seite! Gib der Schwärmerei dies Glück; Und in wollustvoller Ruh' Säh der weitverschlag'ne Ritter Durch das gläserne Gegitter Seines Mädchens Nächten zu.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier aus: An den Mond

Aufgezogen durch die Sonne Schwimmt im Hauch äther'scher Wonne So das leicht'ste Wölkchen nie Wie mein Herz in Ruh' und Freude. Frei von Furcht, zu groß zum Neide, Lieb' ich, ewig lieb' ich sie!

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier aus: Das Glück der Liebe

Und unmerkliche Betörung Macht die Liebe zur Verehrung, Die Begier zur Schwärmerei.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier aus: Das Glück der Liebe