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26202 Sprüche gefunden

Glück Man malt das Glück zumeist als stolzes Weib, In Purpurpracht gehüllt den holden Leib, Mit offner Hand, die junge Rosen streut. − Ich aber denke mir's: Ein lachend Kind, Das seine Locken zausen lässt vom Wind, Und sich am grauen Regenhimmel freut.

Dix, Aus jungem Herzen, 1898

Man ist nicht glücklich, wenn man nichts hat, was uns unglücklich machen könnte.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Willst du das Geheimnis des Glückes erfahren? Sei stets zufrieden mit dem, was dir das Schicksal gewährt; sei nie zufrieden mit dem, was du leistest.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Leid verbindet, oft zum Glück. Glück löst auf, oft zum Leid.

Kayssler, Wege − ein Weg. Eine Auswahl aus Gedichten, Prosa und Aphorismen, 1929. Drittes Buch: Besinnungen. Zweite Folge (1929)

Die glücklichsten Menschen sind nicht die, die erreicht haben, was sie gewollt, sondern die gewollt, was sie erreicht haben.

Baer-Oberdorf, Wetterleuchten. Aphorismen, 1909

Es gibt keine Glückseligkeit ohne Schmerz.

Bowman-Hart, Thoughts and Aphorisms, 1899. Übers. Internet

Den Glauben an das Glück verlieren, heißt unglücklich sein.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Jedes Erdenglück, auch das edelste, hat eine schmerzliche Wunde.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Wer nur nach äußerem Glücke strebt, springt wie ein Rennpferd über Wälle und Barrikaden und ruht nur aus, um wieder zu rennen. Schließlich hat er nicht viel mehr davon als den Ruf, das erste Rennpferd zu sein.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Wer kein Talent zum Glücklichsein hat, wird immer Anlass zum Unglücklichsein finden.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Unsere Befähigung zum Glück ist so groß wie unsere Befähigung zur Herzlichkeit.

Keiter, Lebenssprüche und Zeitbetrachtungen, 1910

Dauerhaftes Glück kommt nicht von anderen, sondern wird aus unserer eigenen Güte geboren.

Keiter, Lebenssprüche und Zeitbetrachtungen, 1910

Glück: Das, was wir finden, ohne es zu suchen, und suchen, ohne es zu finden.

Engel, Herr Adam und Frau Eva. Neue Folge, 1924

"Das Glück ist blind", sagen alle, die ihr Glück übersehen.

Engel, Herr Adam und Frau Eva. Neue Folge, 1924

Für die meisten Menschen liegt das Glück nicht im Besitz, sondern im Erstreben.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Das Glück ist teuer: es wird mit Glück bezahlt.

Hohenemser, Aphorismen, 1918

Der Mensch ist also zum Unglück bestimmt, dass ihm das Glück fast als ein Unrecht erscheint: einer gemeinen Natur das fremde, einer edlen das eigene.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Fortuna reist fast immer inkognito.

Kunad, Aphorismen, 1901

Wer glücklich bleiben will, hüte sich, es zu sehr zu scheinen!

Kunad, Aphorismen, 1901

Es gibt kein Glück im Schweinestall.

Baer-Oberdorf, Wetterleuchten. Aphorismen, 1909

Wenn die Großen und Mächtigen der Erde der Sonnenschein des Glücks anlächelt, so fällt ein großer Schatten auf die Menschheit unter ihnen.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)