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26202 Sprüche gefunden

Gedanken, die schockweise kommen, sind Gesindel. Gute Gedanken erscheinen in kleiner Gesellschaft. Ein göttlicher Gedanke kommt allein.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Ein guter Gedanke hat fast nichts an.

Wertheimer, Buch der Weisheit. Aphorismen. Zweite Auflage und Neue Folge, 1920 (posthum). Aus dem Vorwort von Alfred Klaar

Nur im Fluß bleiben, nur nicht zur Spinne eines Gedankens werden.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1906

Wir schaffen uns die Atmosphäre, in der wir leben; denn welcher Art unsere Gedanken sind, die wir ausschicken, derart sind die, welche zu uns zurückkommen.

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Jedem Gedanken wohnt eine entsprechende Wirkung inne.

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Es gehört nicht weniger Geist und Erfindung dazu, einen Gedanken, den man in einem Buche findet, richtig anzuwenden, als der Autor dieses Gedankens zu sein.

Bayle, Historisches und kritisches Wörterbuch (Dictionnaire historique et critique), 1695-97

Ist ein Gedanke zu schwach, um einen schlichten Ausdruck zu tragen, so soll er verworfen werden.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Selten erfaßt man den Gedanken eines anderen in seiner Tiefe, und daher bildet man sich, wenn man dieselbe Überlegung anstellt, leicht ein, sie sei neu, so viele ihrer Beziehungen und Folgerungen waren einem entgangen.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Wenn ein Gedanke oder ein Werk nur wenige interessieren, werden auch nur wenige davon sprechen.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Dem einen kommt's in Strömen, dem andern wills nicht tropfen.

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Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.

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Die Philosophie und die Rechtswissenschaft gerät nicht in Verfall durch den Mangel an Worterklärern, wohl aber durch den Mangel an solchen, welche Gedanken gründlich zu erfassen mögen.

Bruno, Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen (De la causa, principio e uno), 1584

Große Gedanken entspringen weniger einem großen Verstand als einem großen Gefühl.

Dostojewski, Der ewige Gatte (Вечный муж, Večnyj muž), 1870

Suche beständig in großen Gedanken zu leben und das Kleinliche zu verachten; das führt, im allgemeinen gesprochen, am leichtesten über die vielen Beschwerden und Kümmernisse des Alltags hinweg.

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Hab' einen guten Gedanken, man borgt dir zwanzig.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Alle Gedanken einer Schildkröte sind Schildkröten…

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Aphorismen: Wenn der blitzartig rasche Gedanke richtig ist, bedarf er keiner historischen Entwicklung. Und wenn er unrichtig ist, kann ihn eine langsame, naturgemäße, historische Entwicklung auch nicht verbessern!

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Ein Gedanke ist nur dann echtbürtig, wenn man die Empfindung hat, als ertappe man sich bei einem Plagiat an sich selbst.

Kraus, Pro domo et mundo, 1912. IV. Vom Künstler

Ich habe bemerkt, daß ich den Gedanken für wahr halte, der für mich fruchtbar ist, sich an mein übriges Denken anschließt und zugleich mich fördert.

Goethe, J. W., Briefe. An Carl Friedrich Zelter, 31. Dezember 1928

Pflege gute Gedanken und sie werden reifen zu guten Werken.

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Ein Zimmer voller Bilder ist ein Zimmer voller Gedanken.

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