Alle Sprüche
Durchstöbere unsere komplette Sammlung der schönsten Sprüche, Zitate und Weisheiten.
26202 Sprüche gefunden
Schwalbensiziliane. Zwei Mutterarme, die das Kindchen wiegen, es jagt die Schwalbe weglang auf und nieder. Maitage, trautes Aneinanderschmiegen, es jagt die Schwalbe weglang auf und nieder. Des Mannes Kampf: Sieg oder Unterliegen, es jagt die Schwalbe weglang auf und nieder. Ein Sarg, auf den drei Handvoll Erde fliegen, es jagt die Schwalbe weglang auf und nieder.
Wenn ihr mich sucht, sucht mich in eurem Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, dann bin ich bei euch.
Wie lange lebt der Mensch? Lebt er 1000 Jahre oder nur ein einziges? Lebt er eine Woche oder mehrere Jahrhunderte? Wie lange stirbt der Mensch? Was heißt eigentlich für immer?
Pflücke die Rose, noch ist es Zeit, noch wohnt das Glück hier im Land. Doch dieselbe Blüte, die heute dich erfreut, welkt morgen in deiner Hand.
Wir urteilen sicherlich nicht recht, so viel unser das Sterben für etwas Böses halten.
Meine Oma hat immer gesagt: "Seit das Sterben aufgekommen ist, ist man sich seines Lebens nicht mehr sicher."
Man sollte täglich darauf achten, dass man nicht stirbt. Ansonsten besteht die Gefahr des Todes.
Der Tod ist die endgültige Trennung von alledem, wofür wir gearbeitet haben, von allem, was uns lieb und teuer ist. Zu schade, daß das Sterben unsere letzte Handlung ist. Es könnte uns soviel über das Leben lehren.
Das ist das Hinterhältige am Leben, dass man nie weiß, welche Worte die letzten sind.
Stirbt ein Elternteil, so stirbt die Vergangenheit. Stirbt ein Partner, so stirbt die Gegenwart. Stirbt ein Kind, so stirbt die Zukunft.
Ich lasse mich fallen in eine heile Welt, wo mich die Wellen der Wirklichkeit nicht mehr so kalt umspülen.
Ich möchte hingehn wie das Abendrot Und wie der Tag in seinen letzten Gluten – O leichter, sanfter, ungefühlter Tod! – Mich in den Schoß des Ewigen verbluten. Ich möchte hingehn wie der heitre Stern, Im vollsten Glanz, in ungeschwächtem Blinken; So stille und so schmerzlos möchte gern Ich in des Himmels blaue Tiefen sinken. Ich möchte hingehn wie der Blume Duft, Der freudig sich dem schönen Kelch entringet Und auf dem Fittich blütenschwangrer Luft Als Weihrauch auf des Herren Altar schwinget. Ich möchte hingehn wie der Tau im Tal, Wenn durstig ihm des Morgens Feuer winken; O wollte Gott, wie ihn der Sonnenstrahl, Auch meine lebensmüde Seele trinken! Ich möchte hingehn wie der bange Ton, Der aus den Saiten einer Harfe dringet, Und, kaum dem irdischen Metall entflohn, 20 Ein Wohllaut in des Schöpfers Brust erklinget. Du wirst nicht hingehn wie das Abendrot, Du wirst nicht stille wie der Stern versinken, Du stirbst nicht einer Blume leichten Tod, Kein Morgenstrahl wird deine Seele trinken. Wohl wirst du hingehn, hingehn ohne Spur, Doch wird das Elend deine Kraft erst schwächen, Sanft stirbt es einzig sich in der Natur, Das arme Menschenherz muß stückweis brechen.
Sterblichkeit ist Schein, ist, wie die Farben, die vor unsrem Auge zittern, wenn es lange in die Sonne sieht!
Wie mit den grünen Blättern auf einem schönen Baum – die einen fallen ab, die andern wachsen wieder – so geht's mit dem Menschengeschlecht auch: die einen sterben, die andern werden geboren.