Alle Sprüche
Durchstöbere unsere komplette Sammlung der schönsten Sprüche, Zitate und Weisheiten.
26202 Sprüche gefunden
Kommt einmal der Bote des Todes zu dir, um dich zu holen, dann bleibt keine Zeit zum Unterhandeln.
Das eine Ufer wird beständig unterspült, das andere stets angeschwemmt: Das ist des Flusses und des Lebens Lauf.
Im Meer des Lebens, Meer des Sterbens, in beiden müde geworden, sucht meine Seele den Berg, an dem alle Flut verebbt.
Radbot und Wolfram Herr Radbot vor der Taufe sprach: "Heil'ger Gottesmann, wo weilt der größte Haufe, der dieser Welt entrann?" Und Wolfram drauf: "Im Himmel ist noch für viele Raum, doch drunten das Gewimmel umfaßt der Hölle Raum." Da rief der arge Heide: "Dein Taufen acht ich klein; denn ich will, wenn ich scheide, beim größten Haufen sein."
Wie wenn im frost'gen Windhauch tödlich des Sommers letzte Blüte krankt, und hie und da nur, gelb und rötlich, ein einzeln Blatt im Windhauch schwankt, so schaudert über meinem Leben ein nächtig trüber kalter Tag, warum noch vor dem Tode beben, o Herz, o Herz, mit deinem ew'gen Schlag! Sieh rings entblättert das Gestäude! Was spielst du, wie der Wind am Strauch, noch mit der letzten welken Freude? Gib dich zur Ruh, bald stirbt sie auch.
Von Gott kommt alles her, der läßt auch im Sterben die Seinen nicht verderben; sein' Hand ist nicht zu schwer.
Nicht trauern wollen wir, daß wir dich verloren haben, sondern dankbar sein, daß wir dich gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen, denn wer in Gott stirbt, der bleibt in der Familie.
Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune.
Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.
Sie glauben, Gott werde keine Freude an der Ankunft eines Menschen haben, der trotz ergangenem Ruf nicht herbeieilt, sondern unwillig und widerspenstig muß herangeschleppt werden. Sehen sie einem solchen Sterben zu, so schaudern sie.
Die Menschen streben nach Dingen, die sie nicht brauchen, und vernachlässigen ihre wahren Segnungen: das Geschenk ihrer Sinne, die wir mit Fug und Recht unser eigen nennen können.
Beim großen und letzten Gericht wird die Güte ebenso wichtig genommen wie der Geiz.
Hoffe: daß durch Todesnacht Gott dich führt in Sonnen ein! Was er immer mit dir macht, du bist dein nicht, du bist sein.
Heute ist ein guter Tag um zu sterben; denn alle Dinge meines Lebens sind anwesend.
O Welt, ich muß dich lassen, Ich fahr dahin mein Straßen Ins ewig Vaterland; Mein Geist will ich aufgeben, Dazu mein Leib und Leben Setzen in Gottes Hand. Mein Zeit ist nun vollendet, Der Tod das Leben schändet, Sterben ist mein Gewinn: Kein Bleiben ist auf Erden Das Ewig muß mir werden, Mit Fried fahr ich dahin. Ob mich gleich hat betrogen Die Welt, von Gott abgezogen Durch Schand und Büberei: Will ich doch nit verzagen, Sondern mit Glauben sagen, Daß mir vergeben sei.