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26202 Sprüche gefunden

Die Dichter haben keinen Grund, uns die Liebe als blind zu schildern; man muß ihr die Binde von den Augen nehmen und diesen hinfort den Genuß gestatten.

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Liebe hat kein Alter.

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Alles, worauf Liebe wartet, ist Gelegenheit.

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Wir stolpern wohl auf unsrer Lebensreise, Und doch vermögen in der Welt, der tollen, Zwei Hebel viel auf's irdische Getriebe: Sehr viel die Pflicht, unendlich mehr die Liebe!

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Das Tagebuch

Dies ist der Liebenden Rat; laß ihn das Herz dir berühren: Liebe schweigend, denn still sagt ihr Geheimstes die Welt.

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Nur durch die Liebe und durch das Bewußtsein der Liebe wird der Mensch zum Menschen.

Schlegel, F., Fragmentensammlungen (Kritische Fragmente, Blüthenstaub, Athenäums-Fragmente, Ideen), 1797-98. Ideen [83]

Liebe ist Freundschaft von Kopf bis zu Füßen.

Schlegel, F., Nachlass. 1797/98

Das Geliebte zu vergöttern ist die Natur des Liebenden.

Schlegel, F., Fragmentensammlungen (Kritische Fragmente, Blüthenstaub, Athenäums-Fragmente, Ideen), 1797-98. Athenäums-Fragmente [363]

Leben und unbeschränkte Freude bedeuten Liebe.

Schlegel, Vom ästhetischen Werte der griechischen Komödie, 1794

Krank sein, es nicht dürfen klagen, Ist wohl eine schwere Pein; Lieben, es nicht dürfen sagen, Muss ein hartes Lieben sein!

Kerner, J., Gedichte. Aus: Liebesklage

Ein Mensch, der niemand liebt, ist weit unglücklicher als der, welcher von niemand geliebt wird.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Ist eine Liebe langsam und allmählich entstanden, dann wird sie auch lange nicht vergehen. Ist sie gleich einem Blitze entflammt, dann mag es sein, dass sie auch rasch wie dieser wieder verschwindet.

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Wir müssen unseren Feinden vergeben. Ich kann wirklich sagen, daß nicht ein Tag vergangen ist seit der Krieg begann, an dem ich nicht für sie gebetet habe.

Cooke, A Life of General Robert E. Lee, 1871

Das Gebot der Liebe hat mehr Kraft als alle anderen.

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Unglücklich ist, wer nicht weiß, was lieben heißt.

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O es ist schön, von einem Helden sich geliebt Zu sehn – es ist noch schöner, ihn zu lieben!

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 4. Akt, 2. Auftritt, Sorel

Bei wahrer Liebe ist Vertrauen!

Reger, Gesänge aus: Hans Sachs. Komische Oper in drei Acten, 1840

Es ist doch süß, geliebt zu sein.

Seume, J. G., Gedichte. Aus: An den General Baron von der Palen, als er 1795 Riga verließ, Schlußsatz. In: Prosaische und Poetische Werke von J.G. Seume. Vierther Theil. Mein Sommer 1805

Hat denn die Liebe je verwehrt, Was die Liebe heiß begehrt?

Grillparzer, Die Ahnfrau, 1817

Glücklich, wer seiner Liebe vertraut!

Körner, Die Bergknappen (Romantische Oper)

O Sonn', o Meer, o Rose! Wie wenn die Sonne triumphierend sich Hebt über Sterne, die am Himmel stunden, Ein Schimmer nach dem andern leis' erblich, Bis alle sind in einem Glanz geschwunden; So hab' ich, Liebste, dich gefunden: Du kamst, da war, was je mein Herz empfunden, Geschwunden in dich. O Sonn', o Meer, o Rose ! Wie wenn des Meeres Arme auftun sich Den Strömen, die nach ihnen sich gewunden, Hinein sich diese stürzen brünstiglich, Bis sie die Ruh im tiefen Schoß gefunden; So, Liebste, hab' ich dich empfunden: Sich hat mein Herz mit allen Sehnsuchtswunden Entbunden in dich. O Sonn', o Meer, o Rose! Wie wenn im Frühling tausendfältig sich Ein buntes Grün hat ringend losgewunden, Ein hadernd Volk, bis Rose königlich Eintretend, es zum Kranz um sich verbunden; So, Liebste, hab' ich dich umwunden: Der Kranz des Daseins muß sich blühend runden, Gebunden in dich.

Rückert, Gedichte. Liebesfrühling, entstanden 1821, Erstdruck 1834