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26202 Sprüche gefunden
Die Dichter haben keinen Grund, uns die Liebe als blind zu schildern; man muß ihr die Binde von den Augen nehmen und diesen hinfort den Genuß gestatten.
Wir stolpern wohl auf unsrer Lebensreise, Und doch vermögen in der Welt, der tollen, Zwei Hebel viel auf's irdische Getriebe: Sehr viel die Pflicht, unendlich mehr die Liebe!
Dies ist der Liebenden Rat; laß ihn das Herz dir berühren: Liebe schweigend, denn still sagt ihr Geheimstes die Welt.
Nur durch die Liebe und durch das Bewußtsein der Liebe wird der Mensch zum Menschen.
Das Geliebte zu vergöttern ist die Natur des Liebenden.
Leben und unbeschränkte Freude bedeuten Liebe.
Krank sein, es nicht dürfen klagen, Ist wohl eine schwere Pein; Lieben, es nicht dürfen sagen, Muss ein hartes Lieben sein!
Ein Mensch, der niemand liebt, ist weit unglücklicher als der, welcher von niemand geliebt wird.
Ist eine Liebe langsam und allmählich entstanden, dann wird sie auch lange nicht vergehen. Ist sie gleich einem Blitze entflammt, dann mag es sein, dass sie auch rasch wie dieser wieder verschwindet.
Wir müssen unseren Feinden vergeben. Ich kann wirklich sagen, daß nicht ein Tag vergangen ist seit der Krieg begann, an dem ich nicht für sie gebetet habe.
O es ist schön, von einem Helden sich geliebt Zu sehn – es ist noch schöner, ihn zu lieben!
Bei wahrer Liebe ist Vertrauen!
Es ist doch süß, geliebt zu sein.
O Sonn', o Meer, o Rose! Wie wenn die Sonne triumphierend sich Hebt über Sterne, die am Himmel stunden, Ein Schimmer nach dem andern leis' erblich, Bis alle sind in einem Glanz geschwunden; So hab' ich, Liebste, dich gefunden: Du kamst, da war, was je mein Herz empfunden, Geschwunden in dich. O Sonn', o Meer, o Rose ! Wie wenn des Meeres Arme auftun sich Den Strömen, die nach ihnen sich gewunden, Hinein sich diese stürzen brünstiglich, Bis sie die Ruh im tiefen Schoß gefunden; So, Liebste, hab' ich dich empfunden: Sich hat mein Herz mit allen Sehnsuchtswunden Entbunden in dich. O Sonn', o Meer, o Rose! Wie wenn im Frühling tausendfältig sich Ein buntes Grün hat ringend losgewunden, Ein hadernd Volk, bis Rose königlich Eintretend, es zum Kranz um sich verbunden; So, Liebste, hab' ich dich umwunden: Der Kranz des Daseins muß sich blühend runden, Gebunden in dich.