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Die Ehe ist eine Blutsbrüderschaft und mehr, sie ist eine heilige Handlung. Sie ist so zart und so zerbrechlich, daß ein voreiliges Wort – ja, man nennt es Scherz – sie fürs ganze Leben töten kann.
Für zwei Liebende, die nur ihrer Liebe leben und alles an Erdenlast daraus verbannen, kann jedes Zusammensein ein Feiertag sein, für zwei Eheleute gibt es aber mindestens sechs Wochentage.
Ehrfurcht und Geringschätzung des ehelichen Bundes entscheiden über die Sittlichkeit der Völker.
Alles Glück der Ehe besteht im gegenseitigen Vertrauen und Entgegenkommen. Die törichte Liebe vergeht bald, aber man muß einander achten und dienen.
Die glückliche Ehe Gedankt seis dir, Gott der Ehen! Was ich gewünscht, hab ich gesehen: Ein grenzenlos beglücktes Paar; Ein Paar, das ohne Gram und Reue, Bei gleicher Lieb und gleicher Treue Durch deine Bande selig war. Ein Wille lenkte hier zwei Seelen. Was sie gewählt, pflegt er zu wählen, Was er verwarf, verwarf auch sie. Ein Fall, wo andre sich betrübten, Stört ihre Ruhe nie. Sie liebten Und fühlten nicht des Lebens Müh. Da ihn kein Eigensinn verführte, Und sie kein eitler Stolz regierte: So herrschte weder sie noch er. Sie herrschten, aber bloß mit Bitten; Sie stritten; aber wenn sie stritten, Kam bloß ihr Streit aus Eintracht her. Der letzte Tag in ihrem Bunde, Der letzte Kuß von ihrem Munde Nahm wie der erste sie noch ein. Sie starben. Wann? Wie kannst du fragen? Acht Tage nach den Hochzeitstagen; Sonst würde dies ein Märchen sein.
Der Ruhm des Mannes ist des Weibes höchster Reiz, Die Ehre seines Weibs des Mannes höchster Geiz.
In der Ehe bilden die Menschen sich ein, sich vollkommen gehen lassen zu dürfen, und denken nicht, daß, sobald sie sich gehen lassen, alle ihre Fehler riesengroß werden und ihre Eigenschaften unbedeutend klein.
Des Weibes größtes Opfer ist es, einem Gatten für ein verfehltes Leben noch dankbar sein zu müssen.
Sobald in der Ehe der Gedanke an Geduld auftaucht, ist sie eigentlich schon keine Ehe mehr, denn die Liebe ist fort, auf der dieses Verhältnis sich allein aufbauen und erhalten kann.
Die Ehe kann niemals eine Republik sein. Nur Selbstherrschertum auf der einen oder auf der anderen Seite. Kraft auf seiten des Mannes oder auf seiten des Weibes.
Die moderne Ehe hat sonderbare Begleiterschungen. Ist vor der Heirat Liebe vorhanden, so stirbt sie sicher in der Langeweile des ehelichen Beieinanders.
Eine gewisse Zeit der Ausschweifung ist stets notwendig – entweder vor der Ehe oder in der Ehe. Wir haben in uns einen schlechten Gärungsstoff, der früher oder später doch zu wirken beginnt.
Die ihrem Mann allein gewährt vergnügte Stunden, ich gehe noch herum, ich hab' sie nicht gefunden!
Melissa, in allem tust du die Werke der blumenliebenden Biene; Frau, ich weiß es wohl, und denke in meinem Herzen: Honig läßt, wenn süß du mich küßt, von deinen Lippen du rinnen; aber forderst du Geld, trifft unverdient mich dein Stachel.
In welchem Land der Erde sind die Ehen am glücklichsten? Unzweifelhaft im protestantischen Deutschland.
Bis jetzt hat kein Mathematiker die Längen- und Breitengrade auf dem Meere der Ehe zu bestimmen gewagt.
Nächst den aus Liebe geschlossenen Ehen sind die am glücklichsten, die durch den Geltungstrieb zusammengehalten werden.