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26202 Sprüche gefunden

Manch ein Ehepaar ist wie die Kiefer einer Kneifzange: immer gegeneinander, aber untrennbar verbunden.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Wenn man sich eine Ehe gar nicht erklären kann, nennt man sie – Vernunftehe.

Engel, Herr Adam und Frau Eva, 1920

In der Ehe-Mathematik stimmt die Rechnung in den seltensten Fällen, weil man vergisst, mit einer – unbekannten Größe zu rechnen.

Engel, Herr Adam und Frau Eva, 1920

Der Hafen der Ehe ist ein Kriegshafen.

Engel, Herr Adam und Frau Eva, 1920

Es gibt wohl viele bessere Ehen, aber sehr wenig gute.

Engel, Herr Adam und Frau Eva, 1920

Oft ist die Ehe nur eine Ergänzung zweier Portemonnaies.

Engel, Herr Adam und Frau Eva, 1920

Makrobiotik: Die Ehe verlängert wohl nicht das Leben, aber sie lässt es uns viel – länger erscheinen.

Engel, Herr Adam und Frau Eva, 1920

Eine Vernunftehe ist ein Geschäft, bei dem sich beide Teile verrechnen.

Engel, Herr Adam und Frau Eva, 1920

Ehe? Oft ein lebenslänglicher Kampf um Frieden.

Engel, Herr Adam und Frau Eva. Neue Folge, 1924

Vor dem Altar treffen sich öfter zwei Interessen als zwei Herzen.

Brack, Galanter Kalender, um 1920

Das Alter Das Alter ist ein höflich' Mann: Einmal übers andre klopft er an; Aber nun sagt niemand: Herein! Und vor der Türe will er nicht sein. Da klinkt er auf, tritt ein so schnell, Und nun heißt's, er sei ein grober Gesell.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Das Alter, 1815

Ich hör es gern, wenn auch die Jugend plappert; Das Neue klingt, das Alte klappert.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Zahme Xenien, 1

Unter der Schneelast unseres Alters grüne das Immergrün eines guten Gewissens, sprosse das Schneeglöckchen, die Botin des ewigen Frühlings.

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Wenn uns das Alter mit den Silberflügeln Bedeckt, dann hebt allmählich sich das Auge Hinauf zur stillen, sternbesä'ten Wohnung; Dort schau'n wir hin als nach der wahren Heimath, Wo nach der Pilgerfahrt wir hingelangen.

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O, ihr gedrückten Menschen [...], wie überlebt ihr Müden es, o wie könnt ihr denn alt werden, wenn der Kreis der Jugendgestalten zerbricht und endlich ganz umliegt, wenn die Gräber eurer Freunde wie Stufen zu euerem eignen hinuntergehen, und wenn das Alter die stumme, leere Abendstunde eines erkalteten Schlachtfeldes ist; o, ihr armen Menschen, wie kann das euer Herz ertragen?

Jean Paul, Leben des Quintus Fixlein, 1796. Mußteil für Mädchen. 1. Der Tod eines Engels

Die Summa Summarum des Alters ist eigentlich niemals erquicklich.

Goethe, J. W., Briefe. An Friedrich Constantin von Stein, 21. Dezember 1798

So ein alter Kerl ich bin, wo ich Liebe sehe, ist mir's immer, als wär ich im Himmel.

Goethe, Erwin und Elmire, 1774/75. Bernardo

Niemand hört es gern, Daß man ihn Greis nennt.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 2. Akt, Klassische Walburgisnacht. Am oberen Peneios, Greif zu Mephisto

Der Rost macht erst die Münze wert.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 2. Akt, Felsbuchten des ägäischen Meers, Thales zu Proteus

Was man in der Jugend wünscht, hat man im Alter die Fülle.

Goethe, J. W., Autobiographisches. Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit, 2. Teil, 1811-1812. Motto zum 6. Buch

Wer in einem gewissen Alter frühere Jugendwünsche und Hoffnungen realisieren will, betrügt sich immer, denn jedes Jahrzehnt des Menschen hat sein eigenes Glück, seine eigenen Hoffnungen und Aussichten.

Goethe, Die Wahlverwandtschaften, 1809. 2. Teil, 12. Kap.