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26202 Sprüche gefunden

Wenn ein Mann sagt, er habe das Leben erschöpft, so kann man immer sicher sein, daß das Leben ihn erschöpft hat.

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Des Alters läst'ger Vorzug ist Erfahrung, die ihm den Glauben an die Menschheit raubt.

Kotzebue, Rudolph von Habsburg und König Ottokar von Böhmen. Historisches Schauspiel in 6 Akten, 1816

Wenn man auch früher verliebt war, das schadet nichts, wenn man nur später gemütlich wird.

Busch, Eduards Traum, 1891

Das Alter bringt in unsre Seele sowohl Runzeln, als in unser Gesicht, und man trifft keine Seele an, die nicht im Alter nach Säure und Schimmel röche.

Charron, Die wahre Weisheit oder Sittenlehre des Weltbürgers (De la Sagesse, 1601), dt. Übersetzung in 2 Bänden, 1779/80

Es ist kein so alter Hengst, der nicht noch einmal im Mai wiehert.

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Man kann das Älterwerden nicht vermeiden, wohl aber das Altern.

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Stets war's der ganzen Welt gemein, daß Jugend grünt und blüht, doch jung in alten Tagen sein, das lerne dein Gemüt.

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Ist der Mantel alt, so ist er kalt.

Mechthild von Magdeburg, Das fließende Licht der Gottheit, 1869. VI, 21

Erst das Alter verhärtet gewöhnlich das Herz der Minister.

Voltaire, Der Freimütige (Le Huron ou l'Ingénu), 1767

Manche glauben nicht zu altern, weil ihre Torheiten sich verjüngen.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Woran man erkennt, dass man alt wird? Wenn man aufhört zu hoffen und anfängt, sich zu erinnern.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Es ist sehr schade, daß die Kräfte in dem Alter abnehmen, in dem der Geschmack sich vervollkommnet.

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Wenige verstehen es, alt zu werden.

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Mit dem Alter streift man die Erziehung allmählich wieder ab und kehrt zur Natur zurück – zur eignen aber.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Gedanken hat das Alter, die Jugend hat Ideen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Zuweilen begegnet man Menschen, die sich bis ins hohe Alter die Frische des Geistes bewahrt haben. Das ist der Lohn des höheren Lebens, das sie geführt.

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Vor manchen, manchen Jahren, als ich zuerst dich sah, war eine Locke rabenschwarz, braun deine Wange da. Jetzt ist die Wange blässer, wie Silber glänzt dein Haar, und dennoch bist du lieber mir, ja lieber, als mir der Jüngling war. Des Lebens schroffe Hügel erstiegen Hand in Hand wir, wie es Wind und Wetter gab. hin über Fels und Sand; jetzt ist der Abend milder, wir steigen sanft hinab, und dort am Fluß erwartet uns zusammen ein Brautgemach, das Grab.

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Alles ist nicht schlimm am Alter. Die Erfahrung krönt's mit mancher Weisheit, die der Jugend mangelt.

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Alt ist man dann, wenn man den Leuten nicht mehr auszuweichen braucht, weil sie einem nicht mehr begegnen.

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Runzeln – Schützengräben der Haut.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Der Mann am Spiegel, in: Die Weltbühne, 10.01.1928, Nr. 2 (Kaspar Hauser), wieder in: Das Lächeln der Mona Lisa, 1928

Manchmal ergreift das Altern zuerst den Körper, manchmal aber auch den Geist.

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