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1541 Sprüche gefunden

Daß Glück ihm günstig sei, Was hilft's dem Stöffel? Denn regnet's Brei, Fehlt ihm der Löffel.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Sprichwörtlich

Gib einem Glück und wirf ihn ins Meer.

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Fortuna lächelt; doch sie mag nur ungern voll beglücken; schenkt sie uns einen Sommertag, schenkt sie uns auch Mücken.

Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Die Göttin des Glückes ist nicht nur selber blind, sondern meistens macht sie auch diejenigen blind, die sie umgarnt hat.

Cicero, Laelius über die Freundschaft (Laelius de amicitia), 45/44 v. Chr. XV, 54 Originaltext: Non enim solum ipsa Fortuna caeca est, sed eos etiam plerumque efficit caecos, quos complexa est

Das Glück des Mannes heißt: ich will. Das Glück des Weibes heißt: er will.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Von alten und jungen Weiblein

Glück ist Talent für die Historie oder das Schicksal.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Magische Geschichtslehre

Glück hat Tück.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Das Glück ist ein Heuschober: rupfe davon, so hast du.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der hat gut tanzen, dem das Glück aufspielt.

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Das Glück ist geschwätzig.

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Butterbrot fällt ufs Ponim.

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Es findet wohl auch ein Blinder ein Hufeisen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Das Glück ist kugelrund, Läuft einem in den Mund, Dem andern in den Strund, Verändert sich allstund.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Das Vergnügen ist nun einmal weit größer, wenn man im Ascheneimer auf eine kleine Perle stößt, als wenn man beim Juwelier im Schaufenster eine noch so große von Ferne bewundert.

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Die Begriffe von Glück sind so verschieden wie die Genüsse und Sinne, mit welchen sie genossen werden.

Kleist, H., Briefe. An Christian Ernst Martini, 18./19. März 1799

Man werfe einen Glückspilz ins Meer, und er taucht mit einem Fisch im Mund wieder auf.

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Glück begünstigt den Narren.

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Die Göttin des Glücks kommt nur dann, wenn sie Lust dazu hat.

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Viele suchen ihr Glück wie sie ihren Hut suchen, den sie auf dem Kopfe haben.

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Es gibt Glückspilze, die fallen auf die Nase, aber sie finden dabei noch etwas.

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Hast du also das Glück dir zur Herringewählt, so füge dich ihren Launen.

Boethius, Vom Trost der Philosophie (De consolatione philosophiae), um 524 n. Chr. 2. Buch. Originaltext: Fortnuae te regendum dedisti: dominae moribus oportet obtemperes