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232 Sprüche gefunden

Es ist nichts widerwärtiger als ein Dummkopf, der Glück hat.

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Ein Glückwunsch ist die Artigkeit der Mißgunst.

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Das verdammte Glück! Ohne das kann man nicht einmal ein guter Spitzbube sein.

Lessing, Die Juden. Ein Lustspiel in einem Aufzuge, verfertigt 1749, Erstdruck 1754

Scherben sind Brechmittel zum Glück.

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Ihr Glück schmieden viele so, dass sie jeden Nebenmenschen als Amboss betrachten.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Schlechte Menschen sind ja im Glück unausstehlich.

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Kein Mensch allein ist glücklich, als ein Schelm, Ein leichter Thor, ein frevelhafter Spötter; Und ist der glücklich, ohne Herz und Sinn?

Schefer, Hausreden, 1855. Aus: Denen Deine Liebe – Allen hülfe

Dreierlei Menschen haben kein Geld: die Verschwender, die Armen und die Geizigen.

Altenberg, Fechsung, 1915

Deine Zähne sind wie eine Herde geschorener Schafe, die aus der Schwemme kommen; alle haben sie Zwillinge, und keines unter ihnen ist unfruchtbar.

Altes Testament. Das Hohelied Salomos (Hoheslied) (#Hld 4,2)

Amors Pfeil Amors Pfeil hat Widerspitzen. Wen er traf, der laß' ihn sitzen, Und erduld' ein wenig Schmerz! Wer geprüften Rat verachtet, Und ihn auszureißen trachtet, Der zerfleischt sein ganzes Herz.

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Weiß ich doch, wenn das Blut kocht, wie das Gemüt der Zunge freigiebig Schwüre leiht.

Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 1603

Er [Favorinus] war als Zwitter geboren und dies verriet schon sein Aussehen, denn er war unbärtig, sogar in seinem hohen Alter; aber auch seine Stimme verriet es, denn sie hatte einen hellen, zarten und hohen Ton, wie ihn die Natur den Verschnittenen verleiht; er war aber doch so hitzig in der Liebe, dass er von einem Konsul sogar des Ehebruchs beschuldigt wurde.

Philostratos, Lebensbeschreibungen der Sophisten, 242/243 n. Chr. Übersetzt von Adolph Heinrich Christian

Wer süßen Honig begehrt, wird oft gestochen.

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Das Leben ist wie eine Spirale und man kotzt immer an der selben Kurve.

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O Tod, wo ist dein Stachel! Er hat keinen. Das Leben wohl.

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Es gibt kein größeres Sakrileg, als vom Zweck des Lebens oder Zweck der Welt zu sprechen. Es gibt nirgends einen Zweck als in der Verderbtheit. Der Zweck ist teuflisch, das gottfeindliche Prinzip.

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Eine flinke Zunge ist das einzige, von dem eine Mutter nicht möchte, dass ihre Tochter ihr dahingehend ähnelt.

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Mirabeau aber, der stark darin war, schlagende Blitze der Wahrheit und des Spottes zu schleudern, antwortete [...], er kenne nur drei Mittel in der Gesellschaft zu existieren: Stehlen, Betteln und Gehalt ziehen.

Thiers, Geschichte der französischen Revolution (Histoire de la Révolution française), 10 Bde., 1823-27. Mündliche Äußerung Mirabeaus gegenüber dem versammelten Klerus

Die Lebensverächter, denen so wenig am Leben liegt, sind doch die ersten, die nach dem Doktor schreien, wenn sie Bauchweh haben.

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Ist das Leben wie eine Olive eine bittere Frucht, so greife nur beide scharf mit der Presse an, sie liefern das süßeste Öl.

Jean Paul, Titan, 4 Bde., 1800-1803. Erster Band. Erste Jobelperiode. 3. Zykel

Nein, das Leben ist taktlos, übersieht die feinen Pointen…

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