Alter Sprüche

Sprüche über Alter

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Das Greisenalter ist eine zweite Kindheit minus Lebertran.

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Im Alter weckt jedes gute Gespräch Erinnerungen.

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Die Alten werden zweimal Kinder.

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Der Lauf der Jahre ist der wahre Fortbildungskurs und Gott der Direktor, der ihn leitet.

Gotthelf, Hans Jakob und Heiri oder die beiden Seidenweber, 1851

Nicht die Zahl der Jahre, sondern die Erlebnisse altern den Mann, und auch diese dann erst am schwersten, wenn er sie Gott nicht anvertraut.

Toeche-Mittler, Stimmungsgedanken über Raum und Zeit, 1907

Ein schönes Alter ist des Lebens Krone; Nur dem, der sie verdient, wird sie zum Lohne! Wer lange trug des Daseins schwere Bürde Und alt sein Haupt noch aufrecht hält mit Würde, Gibt dadurch Zeugnis, daß er seinem Leben Von Jugend auf den rechten Halt gegeben.

Coutelle/Bodenstedt (Hg.), Pharus am Meere des Lebens. Anthologie für Geist und Herz, hg. von Carl Coutelle und Friedrich Bodenstedt, 24. Auflage 1896 (EA: 1833)

Oldtimer: die Antwort auf "Abi 93" gesichtet: Im Rückfenster eines Autos die Inschrift "Rente 93" gelesen. Fahrzeug und Fahrer angegraut. Die grauen Panther machen mobil.

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Alt und alt gesellt sich bald.

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Man wird grämlich, wenn man alt wird, oder wenn Liebe oder auch oft wenn Freundschaft alt wird. Es können Dinge bei einem alt werden, obgleich man selbst jung bleibt.

Lichtenberg, Sudelbuch K, 1793-1796. [K 126]

Alter und Tod kommen schnell und ohne Aufenthalt.

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Die Jugend ernährt sich von Träumen, das Alter von Erinnerungen.

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Da [im Alter] sieht man fest zurück, der Täuschungen entledigt, ledig aller Hoffnungen auf den Regenbogen der Jugend. Die mühsame Kletterei auf den Montblanc dieses irdischen Daseins ist vollendet; der Wanderer ruht auf der kalt scheinenden Zinne in der Wärme des Nachgenusses, der Würdigung.

Bentzel-Sternau, Das goldne Kalb. Eine Biographie (4 Bde., anonym veröffentlicht), 1802-1804. Vierter Band

In der Jugend sind wir Männer, im Alter Kinder.

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Alt ist derjenige, der Wahrheit erworben hat.

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Alter liebt das Wenig, Jugend das Zuviel.

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Im hohen Alter, wo uns die Jahre nach und nach wieder entziehen, was sie uns früher so freundlich und reinlich gebracht haben, halte ich für die erste Pflicht gegen uns selbst und gegen die Welt, genau zu bemerken und zu schätzen, was uns noch übrig bleibt.

Goethe, J. W., Briefe. An Carl Friedrich Moritz Paul Graf von Brühl, 15. Oktober 1831

Graue Haare sind Kirchhofsblumen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Drei werden mit zunehmendem Alter immer stärker: Der Fisch, die Schlange, das Schwein.

Pessachim 113

"Madame, der Herbst Ihres Lebens ist mehr wert als der Frühling Ihrer Gefährtin."

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Jede schöne Rose wird einmal eine Hagebutte.

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Die Jugend eines alten Mannes sitzt im Portemonnaie.

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