Alter Sprüche
Sprüche über Alter
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Das Wiedersehen Der Weltraum fernt mich weit von dir, So fernt mich nicht die Zeit. Wer überlebt das Siebzigste Schon hat, ist nah bei dir. Lang sah ich, Meta, schon dein Grab, Und seine Linde wehn; Die Linde wehet einst auch mir, Streut ihre Blum' auch mir, Nicht mir! Das ist mein Schatten nur, Worauf die Blüte sinkt; So wie es nur dein Schatten war, Worauf sie oft schon sank. Dann kenn' ich auch die höhre Welt, In der du lange warst; Dann sehn wir froh die Linde wehn, Die unsre Gräber kühlt. Dann... Aber, ach, ich weiß ja nicht, Was du schon lange weißt; Nur daß es, hell von Ahndungen, Mir um die Seele schwebt! Mit wonnevollen Hoffnungen Die Abendröte kommt: Mit frohem, tiefen Vorgefühl Die Sonnen auferstehn!
Das Altern meines Körpers und meiner Gestalt ist eine Wunde von einem entsetzlichen Messer.
Andern altert das Herz zuerst und andern der Geist. Und einige sind greis in der Jugend: aber spät jung erhält lang jung.
Auf das Alter Dem Alter nicht, der Jugend sei's geklagt, Wenn uns das Alter nicht behagt.
Alter ist Freiheit, Vernunft, Klarheit, Liebe.
Es ist das Priesteramt des Greisen, Den Weg zum Himmel uns zu weisen.
Des Alters läst'ger Vorzug ist Erfahrung, die ihm den Glauben an die Menschheit raubt.
Wenn man auch früher verliebt war, das schadet nichts, wenn man nur später gemütlich wird.
Das Alter bringt in unsre Seele sowohl Runzeln, als in unser Gesicht, und man trifft keine Seele an, die nicht im Alter nach Säure und Schimmel röche.
Es ist kein so alter Hengst, der nicht noch einmal im Mai wiehert.
Man kann das Älterwerden nicht vermeiden, wohl aber das Altern.
Stets war's der ganzen Welt gemein, daß Jugend grünt und blüht, doch jung in alten Tagen sein, das lerne dein Gemüt.
Ist der Mantel alt, so ist er kalt.
Erst das Alter verhärtet gewöhnlich das Herz der Minister.
Manche glauben nicht zu altern, weil ihre Torheiten sich verjüngen.