Alter Sprüche – weisheit
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Man muß den guten Kern im Menschen bis ins späteste Alter aufbewahren. Wenn Verstand und Herz sich nicht trennen, altert der innere Mensch nie.
Zu wissen, wie man altert, ist das Meisterwerk der Weisheit und eines der schwierigsten Kapitel aus der großen Kunst des Lebens.
Ich dachte: Lass das Alter reden, und die Menge der Jahre lass Weisheit beweisen. Aber der Geist ist es in den Menschen und der Odem des Allmächtigen, der sie verständig macht.
Zu ungetilgter Arbeitsfähigkeit und ungetrübter Forschungslust gesellt sich ein anderer und höherer Vorzug: der zusamt mit dem Alter wachsenden und gefestigten freien Gesinnung.
Alles nimmt uns das Alter, sogar den Verstand.
Weder das Alter noch die Jugend sind im mindesten ein Verdienst noch ein Vorzug, ja nicht einmal eine Eigenschaft, sondern einfach ein Zustand. Man ist jung oder alt, so wie man gesund oder krank ist.
Das Alter Gesetz ist nur eine Denkschrift; selbst die Gesichtsfarbe klärt sich.
Je älter man wird, desto mehr will man gewöhnlicher erscheinen, um nur nicht die Mühe zu haben, bemerkt zu werden.
Das Alter hat keinen Schmuck außer der Tugend.
Weder ist Ekel ein Zeichen von Gesundheit, noch Appetit eine Krankheit, ganz im Gegenteil! So denkt man über den Körper, aber die Seele beurteilt man nach anderen Regeln, man nimmt an, daß eine Seele stark ist, die frei ist von Leidenschaften, und da die Jugend feuriger und ungestümer ist als das hohe Alter, so sieht man sie wie eine Zeit des Fiebers an und verlegt die Kraft des Menschen in seine Hinfälligkeit.
Den seelischen Wert einer Frau erkennst du daran, wie sie zu altern versteht und wie sie sich im Alter darstellt.
Grau ist ein Zeichen von Altertum und nicht von Weisheit.
Ältere Menschen glauben gern an sich selbst.
Im Alter weckt jedes gute Gespräch Erinnerungen.
Nicht die Zahl der Jahre, sondern die Erlebnisse altern den Mann, und auch diese dann erst am schwersten, wenn er sie Gott nicht anvertraut.
Da [im Alter] sieht man fest zurück, der Täuschungen entledigt, ledig aller Hoffnungen auf den Regenbogen der Jugend. Die mühsame Kletterei auf den Montblanc dieses irdischen Daseins ist vollendet; der Wanderer ruht auf der kalt scheinenden Zinne in der Wärme des Nachgenusses, der Würdigung.
Alt ist derjenige, der Wahrheit erworben hat.
Alter ist Freiheit, Vernunft, Klarheit, Liebe.
Des Alters läst'ger Vorzug ist Erfahrung, die ihm den Glauben an die Menschheit raubt.
Erst das Alter verhärtet gewöhnlich das Herz der Minister.
Zuweilen begegnet man Menschen, die sich bis ins hohe Alter die Frische des Geistes bewahrt haben. Das ist der Lohn des höheren Lebens, das sie geführt.