Arbeit Sprüche

Sprüche über Arbeit und Beruf

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Ich freu' mich des Gedankens: Mir liegt nicht ob, den Weltenlauf zu lenken; Ich habe nur die Arbeit zu entdecken Und froh zu tun, die Gott für mich bestimmt hat.

Marden, Wille und Erfolg (Pushing to the Front or Success under Difficulties), 1909

Beschäftigung ist manchem lieb und wert, Gemächlich will er dies und das verrichten; Das Tasten und das Tappen frommt mitnichten, Nur saure Arbeits ist's, die ehrt und nährt.

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Es sei dir allzeit rechter Ernst, Was du auch tust, treibst, sinnest, lernst! Die Halbheit taugt in keinem Stück, Sie tritt noch hinters Nichts zurück.

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Ich habe selten Gott um das gebeten, was die Menschen »Glück« nennen. Ich bitte meist nur – meist: denn wir haben schwächere Stunden – meist nur um die Kraft und Freudigkeit, meine Bestimmung zu erfüllen. Darin wird sie mit der Zeit immer zäher; alle anderen Güter und Begehrlichkeiten verblassen daneben. Kommt dann jedoch von außen her dies und jenes Angenehme, so nimmt man das überrascht und dankbar an, als eine ungesuchte Gnade.

Lienhard, Thüringer Tagebuch, 1923

Willst Gutes du und Schönes schaffen, Das lebensvoll das Leben mehre, Mußt du dich ernst zusammenraffen Und darfst nicht scheu'n der Arbeit Schwere. Da hilft kein Schwärmen bloß und Hoffen, Kein Traum von künftiger Entfaltung; Nein, ringen mußt du mit den Stoffen, Und stark sie zwingen zur Gestaltung.

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Du pflückst die Frucht aus deiner Ahnen Saaten; aus ihren Wünschen ward dein Heut'. Für ferne Enkel rührst du deinen Spaten; in deiner Brust wird ihr Geschick betreut.

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Wenn das, was der Mensch besitzt, von großem Wert ist, so muß man demjenigen, was er tut und leistet, noch einen größern zuschreiben.

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 3. Buch, 9. Kapitel

Wer bewirkt, daß dort, wo bisher ein Halm wuchs, nunmehr zwei Halme wachsen, der hat mehr für ein Volk geleistet als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann.

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Die Arbeit, dieser Fluch, womit Gott das menschliche Geschlecht segnete, gibt uns wahres und dauerhaftes Vergnügen.

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Die Arbeit ist also eine Ware, die ihr Besitzer, der Lohnarbeiter, an das Kapital verkauft. Warum verkauft er sie? Um zu leben.

Marx, Lohnarbeit und Kapital, Erstdruck als Folge von Leitartikeln in: Neue Rheinische Zeitung, Köln, Nr. 264-269, 5.-11.4.1849

Neue Besen kehren wohl, Eh' sie Staubes werden voll.

Freidank, Bescheidenheit, entstanden zwischen 1215 und 1230

Von seiner täglichen Arbeit nicht gering denken, sie zu durchsonnen und durchglühen, ist ein köstlich Ding, das beinahe aussieht wie ein goldener Schlüssel zu hohen Pforten.

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Zuviel Geschäftigkeit ist mißlich.

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Ein vernünftiger Mensch erholt sich bei einer Arbeit von der anderen.

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Das Werk vollbringen, sich selbst zurückziehn, so ist des Himmels Weg.

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Nicht sinnen und sorgen, sondern bitten und arbeiten ist in allen schwierigen Verhältnissen das Richtige.

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Wer lust'gen Mut zur Arbeit trägt und rasch die Arme stets bewegt, sich durch die Welt noch immer schlägt. Der Träge sitzt, weiß nicht wo aus, und über ihn stürzt ein das Haus. Mit frohen Segeln munter fährt der Frohe das Leben hinunter.

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Arbeit und Vergnügen sollen eng zusammenliegen.

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Der weitaus größte Teil des menschlichen Wohlbefindens besteht aus einer beständig fortlaufenden Arbeit mit dem Segen, der darauf ruht, und der sie schließlich zum Vergnügen macht. Nie ist das menschliche Gemüt heiterer gestimmt, als wenn es seine richtige Arbeit gefunden hat.

Hilty, Glück, 3 Bde., 1890-99

Was man anfängt, man fange es mit voller Seele, mit voller Kraft an; um desto eher ist es geendet, und ganz und mit voller Kraft kann man sich wieder einem andern Geschäft widmen. Man würde weit mehr Zeit gewinnen, wenn es nicht zur Gewohnheit geworden wäre, so viele Dinge als Nebensache zu betrachten, die im Grunde mit viel weniger Zeit, aber ernstlich, besser vollbracht würden.

Wolzogen, Schillers Leben. Verfasst aus Erinnerungen der Familie, seinen eigenen Briefen und den Nachrichten seines Freundes Körner, 1830

Deutschland kann nur einig werden durch gemeinsame Arbeit, vorausgesetzt, daß diese Arbeit die ganze Nation in Anspruch nimmt.

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