Arbeit Sprüche – erfolg

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Doch man wendet seine Zeit immer gut auf eine Arbeit die uns täglich einen Fortschritt in der Ausbildung abnöthigt.

Goethe, J. W., Briefe. An Friedrich Schiller, 10. Februar 1798. Originaltext

Fürchte nicht schwere Arbeit, fürchte leere Reden.

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Tätigkeit erreicht mehr als Klugheit.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Ehrliche Arbeit hat noch keinem Schlösser eingebracht.

Tolstoi, Tagebücher. 1891

Mühe, Arbeit, Ernst sind die Fundamente aller bleibenden Güter. Und wer Gold gräbt, muss in die Tiefe, nicht in die Höhe.

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Mit dem Wohlstand eines Staates verhält es sich wie mit den Talenten, die auch von der Naturundvon der Kultur abhängen. So gründet sich der Reichtum auf BodenundArbeit.

Voltaire, Kleine philosophische Aufsätze. Nationalökonomisches – Was ist Reichtum?

Zwo Hälften machen zwar ein Ganzes, aber merk': Aus halb und halb getan entsteht kein ganzes Werk.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Wer viele Fähige und Tüchtige gebraucht, der schafft große Werke und Ruhm auf Erden. Und man lobt dafür nicht die, die es getan, sondern man lobt ihren Herrn. Denn der Herr wußte sie zu gebrauchen.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Zweiter Teil. Buch XXV - Sï Schun Lun. 4. Kapitel: Unterschied der Ämter / Fen Dschï

Im Allgemeinen wird die Arbeit mehr geschätzt als der Arbeiter – und die Ausbeutung mehr verachtet als der Ausbeuter.

Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906

Persönlich ist doch zugleich jedes große, jedes lebendige Menschenwerk; die Einzelkraft erst kann es vollbringen, das Wesen, das in sich selber ruht und sich betätigen muß, der Wille, der sich selber und seinem Werke vertraut.

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Arbeitsamkeit verriegelt Die Tür dem Laster, das dem Müßigen Zur Seite schleicht und hinter ihm das Unglück.

Herder, J. G., Gedichte. Aus: Das Gegengift

Arbeit, Achtung vor eigenen Kräften ist eine unbedingte Lebensbedingung.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

"Halb nichts! Alles ganz!" sei immer Regel des Tuns dir.

Gessner, Memorabilien der Zeit, 2. Auflage 1807 (EA: 1804)

Hoffe wenig und wirke viel – das ist der kürzeste Weg zum Ziel.

Tonger (Hg.), Lebensfreude. Wollen u. Wirken. Unser Leben. Sprüche und Gedichte, gesammelt von P. J. Tonger (Ausgabe der ersten drei Einzelbändchen in einem Bande), Köln, um 1917. Lebensfreude

Schilt mich nicht arbeitsscheu und träge, Weil ich zu Werke schwer mich rege; Dem Manne gleich ich ganz und gar, Der Tonnen Goldes schuldig war, Das Ganze konnt er ab nicht tragen, Was sollt' er sich um Groschen plagen!

Grillparzer, Tagebuchblätter. 8. April 1826, in seinen Geheimschriften

Das wichtigste an einer Arbeit ist der letzte Schliff.

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Ideale Es hängt die schönste Frucht am Baum Und winkt dir lächelnd zu; Du strebst empor, doch ach, der Baum Wächst schneller stets als du. Und dennoch strebst du immerfort, Bis einst du müd und matt; Dann fällt auf deinen Ruheort Vielleicht ein welkes Blatt.

Bern (Hg.), Deutsche Lyrik seit Goethe's Tode, 1878

Wir alle können jede Menge Arbeit erledigen – vorausgesetzt, es ist nicht die Arbeit, die wir gerade tun sollen.

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Das beständige Streben dessen, was wir Gesellschaft nennen, bestand darin, durch Betrug oder Beredung, durch Schrecken oder Zwang, den produktiven Arbeiter zu bewegen, die Arbeit zu verrichten für den möglichst kleinen Teil des Produkts seiner eignen Arbeit.

Thompson, Untersuchung über die Grundsätze der Verteilung des Reichtums zur besonderen Beförderung menschlichen Glücks (An Inquiry into the Principles of the Distribution of Wealth, most conducive to Human Happiness), 1824. So von Karl Marx in "Das Kapital" zitiert

Wer essen will, der soll auch arbeiten; ob aber der verdiente Lohn der Arbeit sicher und ohne Sorgen sein oder ob er außer der einfachen Arbeit noch ein Ergebnis der Sorge, des Geschickes und dadurch zum Gewinst werden soll, welches von beiden das Vernünftige und von höherer Absicht dem Menschen Bestimmte sei, das zu entscheiden wage ich nicht, vielleicht wird es die Zukunft tun.

Keller, Der grüne Heinrich, erste Fassung 1854-55; zweite, endgültige Fassung 1879-80

Aller Schweiß soll aus Arbeit entspringen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 51. Brief. Übers. Internet Originaltext: Omnis sudor per laborem exeat