Arbeit Sprüche – erfolg

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Den eignen Schranken kannst du nicht entflieh'n, Sie sind das Maß der dir gewordnen Kraft. So hüte denn den Schatz, der dir verlieh'n, Auf daß durch dich er viel des Segens schafft. Zwar Stückwerk bleibt das Beste, was gelingt, Je mehr du strebst, je ferner rückt das Ziel. Oft wird's ein andrer sein, der das vollbringt, Was unvollendet deiner Hand entfiel. Du thu' das deine! ob die Saat gedeiht, Ob unbeachtet sie der Sturm verweht, Das stell' getrost anheim der künft'gen Zeit, Die in der Hut der ew'gen Gottheit steht! So wirke fort! Noch leuchtet dir der Tag! Und sei gewiß, das Tagwerk, das du thust, In fernste Zeiten klingt es leise nach, Wenn längst du selbst von deiner Arbeit ruhst.

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Es würde vielleicht gar keine soziale Frage geben, wenn jede menschliche Arbeit ihren angemessenen ›Werth‹ erhielt.

Aachener Kritische Revue, 1891-94

Es ist freilich leichter tadeln als hervorbringen. […] Wüßten es nur die allzeitfertigen Urteiler und die leichtfertigen Dilettanten, was es kostet, ein ordentliches Werk zu erzeugen.

Schiller, F., Briefe. An Wolfgang von Goethe, 31. Mai 1799

Wer sein Brot verdient, der ist nie überflüssig und fühlt sich auch nicht so.

Ernst, Die Zerstörung der Ehe, 1917

Der, wer weiß, was er will, hat die halbe Arbeit getan.

Marées, Briefe. Brieffragment an eine unbekannte Person, undatiert, wahrscheinlich 1867

Wenn wir den Menschen wegen seiner Arbeit achten sollen, dann ist das Pferd besser als jeder Mensch.

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Arbeit, stetige dauernde Arbeit mit einem bestimmten Ziel, die mit Eifer, Begeisterung und Liebe getan wird – das ist das einzige, was einen Menschen vor der Schande bewahren kann, eine Null zu sein.

Marden, Wer sich viel zutraut, der wird viel leisten!, übersetzt von Dr. Max Christlieb 1911

An deinem Erfolg nehmen die entferntesten Bekannten teil, an deiner Arbeit kaum die treuesten Freunde.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Wenn man Großes beginnt, ist schon der Wille genug.

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Wir müssen das, was von uns abhängt, so gut als möglich machen; das andere aber so gebrauchen, wie es uns von der Natur verliehen ist.

Arrian, Unterredungen Epiktets mit seinen Schülern (Epiktētou diatribai). 1, 1, 17. Übersetzt von J. M. Schultz 1801

Die beste Vorbereitung zu einer guten Arbeit für den morgigen Tag ist, heute gute Arbeit zu leisten.

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Treibe doch nur recht das Deine, Frag' nicht, was der Nachbar thut; Macht ein jeder gut das Seine, Steht es mit dem Ganzen gut.

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Das Getane zeugt für oder gegen dich.

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Eines der schönsten Geschenke, das die Welt dem arbeitenden Menschen machen kann, ist: daß sie ihn spüren läßt, wie er wirkt. Daß seine Arbeit nicht im Leeren verpufft. Daß seine Arbeit, die sein Schicksal ist, das Schicksal fremder Menschen beeinflußt und fremde Tatkraft anspornt.

Holitscher, A., Essays. Mehr anonyme Briefe!

Was wir selbst geschaffen haben, Freut uns mehr als fremde Gaben.

Martin, Sonnenblumen und Nachtschatten. Spruch-Gedichte, 1865

Wer spät sät und früh erntet, wer früh sät und spät erntet, dessen Korn ist wenig und die Mühe bleibt vergeblich.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Zweiter Teil. Buch XXVI - Schï Yung Lun. 4. Kapitel: Benützung der Erde / Jen Di

Unablässige Arbeit, die Arbeit im Schweiße des Angesichts, besiegt alles.

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Durch mühen, nicht durch schmeicheln Redlich wil ich lieber schwitzen, Als die Heuchler-Banck besitzen. Besser harte Fäuste strecken, Als von fremdem Schweisse lecken. Besser was mit Noth erwerben, Als gut leben, furchtsam sterben.

Logau, Sämmtliche Sinngedichte, 1872 (EA: 1654). Originaltext

Alles, worein der Mensch sich ernstlich einläßt, ist ein Unendliches, nur durch wetteifernde Tätigkeit weiß er sich dagegen zu helfen ...

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 3. Buch, 3. Kapitel

Sei fröhlich, damit du schaffen kannst! Schaffe, damit du fröhlich werdest.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die einzige Wahrheit liegt in der Arbeit: Die Welt wird eines Tages das sein, wozu die Arbeit sie gemacht haben wird.

Zola, Vier Evangelien (Quatre Evangiles), 1901. Travail (Arbeit), 1901