Arbeit Sprüche – klassisch

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Nichts ist schrecklich, was notwendig ist.

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Als sich Tzu Lu über die Kunst der Regierung erkundigte, erwiderte der Meister: "Sei dem Volk voraus, zeige ihm wie zu arbeiten ist."

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Es ist sinnlos, von den Göttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag.

Epikur, Vatikanische Spruchsammlung (Gnomologium Vaticanum Epicureum). [65]

Das Genie beginnt die großen Werke, die Arbeit vollendet sie.

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Besser als die Unwissenden sind diejenigen, die Bücher lesen; besser als diese – diejenigen, die das Gelesene behalten; besser als diese – diejenigen, die das Gelesene verstehen; besser als diese – diejenigen, die an's Werk gehen.

Böhtlingk (Hg.), Indische Sprüche. Sanskrit und Deutsch, 3 Bde., 1863-65

Alle Tätigkeit, die nicht von den Göttern ausgeht, ist des Menschen unwürdig. Es ist also gut, sich in Vorrat zu setzen.

Schlegel, Über die Philosophie. An Dorothea, 1799

Nichts halb zu tun ist edler Geister Art.

Wieland, Oberon, Erstdruck 1780. Fünfter Gesang

Zu jeder Zeit geht unter, was niedrig ist und faul. Stillschweigend schafft der Meister, der Stümper braucht das Maul.

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Eimer in leere Brunnen hinablassen und über dem Heraufziehen leerer Eimer alt werden.

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Die Sprichwörter aller Völker kennen das Menschenlos, das niemanden Arbeit ohne Mühe gönnt.

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Zwei Menschen ehre ich und keinen dritten. Erstens den sich mühenden Arbeiter, der mit von der Erde geschaffenen Werkzeugen mühsam die Erde besiegt und sie zum Eigentum der Menschen macht. Ehrwürdig ist mir die harte, rauhe verkrümmte Hand, worin nichtsdestoweniger eine unauslöschlich-königliche Majestät liegt, denn sie führt das Szepter dieses Planeten. Ehrwürdig ist auch das rauhe, verwitterte, beschmutze Antlitz mit seiner schlichten Intelligenz, denn es ist das Gesicht eines Menschen, der so lebt, wie ein Mensch leben muß… Einen zweiten Mann ehre ich hoch: den, welcher für das geistig Unentbehrliche arbeitet. Ist nicht auch er in seiner Pflicht, indem er nach innerer Harmonie strebt und diese durch Wort und Tat in all seinen äußeren Bestrebungen offenbart? – Diese zwei Menschen in allen ihren Arten und Abstufungen ehre ich. Alles andere ist Staub und Spreu, die der Wind wehen kann wohin er will.

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Unzählig sind die großen Geister, die alle Eigenschaften eines Genies in sich vereinigen bis auf eine einzige: Arbeitsamkeit.

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Die beste Frucht der Erde Bringt man uns ins Haus, Damit gemahlen werde Ein feines Mehl daraus.

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Wer sein Leben in ein edles Werk niederlegt, den bezahlen die Götter mit Unsterblichkeit.

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Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten, gibt es die edle Kunst, Dinge unverrichtet zu lassen.

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Es kommen auf jeden Edelstein viel tausend Kieselsteine.

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Alles zur größeren Ehre Gottes.

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Wenn man durstig ist, ist es bereits zu spät, einen Brunnen zu bauen.

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Der goldene Tod. Kein Wind im Segel, die See liegt still - kein Fisch doch, der sich fangen will! So ziehen die Netze sie wieder herein und murren, schelten und fluchen drein. Da neben dem Kutter wird's heller und licht wie weißliches Haar, wie ein Greisengesicht, und ein triefendes Haupt taucht auf aus der Flut: »Ei, drollige Menschlein, ich mein's mit euch gut - Ich gönn' euch von meiner Herde ja viel, doch heut ist mein Jüngster als Fisch beim Spiel, den mußt' ich doch hüten, ich alter Neck, drum jagt ich sie all miteinander weg - doch schickt ihr den Jungen mir wieder nach Haus, so werft nur noch einmal das Fangzeug aus: Der schönste ist mein Söhnchen klein, das übrige mag euer eigen sein!« Hei, flogen die Netze jetzt wieder in See! Ho, kaum, daß ihr' Lasten sie brachten zur Höh'! Wie lebende Wellen, so fort und fort von köstlichen Fischen, so quoll's über Bord. Und patscht und schnappt und zappelt und springt - und bei den Fischern, da tollt's und singt. Nun plötzlich blitzt es - seht: es rollt ein Fisch über Bord von lauterem Gold! Eine jede Schuppe ein Geldesstück! Wie edelsteinen, so funkelt's im Blick! Die Kiemen sind aus rotem Rubin, Perlen die Flossen überziehn, mit eitel Demanten besetzt, so ruht auf seinem Häuptlein ein Krönchen gut, und fürnehm wispert's vom Schnäuzlein her: »Ich bin Prinz Neck, laßt mich ins Meer!« Den Fang ins Meer? Sie rühren ihn an, die Fischer, und tasten und stieren ihn an. »Laßt mich ins Meer!« Sie hören nicht drauf. »Laßt mich ins Meer!« Sie lachen nur auf. Sie wägen das goldene Prinzlein ab, sie schätzen's und klauben ihm Münzlein ab - Wie wiegt das voll, wie gleißt das hold! Sie denken nichts weiter, - sie denken nur Gold. Und seht: ein Goldschein überfliegt jetzt alles, was von Fisch da liegt, und wandelt's, daß es klirrt und rollt: Seht all die Fische werden Gold! Sinkt das Schiff von blitzender Last? »Schaufelt, was die Schaufel faßt!«... Wie lustiges Feuerwerk sprüht das umher - dann rauscht über alles zusammen das Meer.

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Aber fürchte die Schuld, und mehr noch fürchte den Hochmut, Der wie berauschender Wein rasch dir die Sinne verwirrt.

Geibel, E., Gedichte. Juniuslieder. Buch der Betrachtung. Gnomen, 1.

Kant und seine Ausleger Wie doch ein einziger Reicher so viele Bettler in Nahrung setzt. Wenn die Könige bauen, haben die Kärrner zu tun.

Schiller, F., Gedichte. Xenien, z.T. mit Goethe zusammen verfasst, Erstdruck in: Musenalmanach für das Jahr 1797