Arbeit Sprüche – mut

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Bei allen Dingen, die gut enden, Ehre im Leben und Ruhe im Grabe bringen sollen, muß Gottes Stimme in uns erst ertönen, einer Trompete gleich, bevor wir sie anfangen.

Brachvogel, Der Fels von Erz, 4 Bde., 1872

Willst das Große du erreichen, fange mit dem Kleinen an; deine Tadler werden schweigen, ist das Kleine groß getan.

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Nicht zu reden gilt es, sondern das Steuer zu führen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 108. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Non est loquendum sed gubernandum

Mut und Kraft zu neuer Schaffensfreude wird einem erst voll und ganz, wenn unsere Leistungen Anerkennung finden.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Um trotz Missachtung seines Könnens und Geringschätzung seines Schaffens den Mut zum Vorwärtskämpfen zu finden, bedarf es festen, unbeugsamen Glaubens in sich und an die Wahrhaftigkeit seiner Arbeit.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Alles Thun kann nur stärken und spornen, nicht stillen.

Jean Paul, Aufsätze. Dießjähriger Nachwuchs des Philanthropistenwäldchens, entstanden Juni 1817

Frisch also! mutig ans Werk!

Schiller, Die Räuber, 1781. 1. Akt, 1. Szene, Franz

Ein geschäftiges Weib tut keine Schritte vergebens.

Goethe, Hermann und Dorothea. Versepos, 1797. Euterpe. Mutter und Sohn. Erzähler

Arbeit ist von religiöser Art: Tapferkeit liegt in ihrer Natur, und Tapferkeit ist das Ziel aller Religion.

Carlyle, Vergangenheit und Gegenwart (Past and Present), 1843

Man weckt mit einer entschlossenen Arbeit Mächte auf, die selbst an einem zu arbeiten beginnen.

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Der rechte Weg gleicht dem Verfahren der Biene, die ihren Stoff von außen sammelt, aber ihn nachher verarbeitet.

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Entschiedene, eingreifende Aktivität ist dem Manne von Natur zugewiesen; passives Weben und Leben dem Weibe. Beide Gesetze dürfen nicht ungestraft überschritten werden.

Feuchtersleben, Zur Diätetik der Seele, 40. Auflage 1874 (EA: 1838)

Für sein erstes Werk ist der Schaffende selten ehrgeizig, erst für sein zweites.

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Bald tu’, was du sollst! Verschub macht Schurken und Toren.

Lavater, Taschenbüchlein für Weise, 1789. [5]

Träumend hat noch niemand Sieg erkämpft. Der Labetau der Tugendblume nennt sich Schweiß!

Ebers, Eine ägyptische Königstochter, 3 Bde., 1864

Besser man nutzt sich ab, als zu verrosten.

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Arbeit fürchtet einen entschlossenen Menschen.

Wyss-Vögtlin (Übers.), 700 chinesische Sprichwörter, 1965 (EA: 1942)

Wenn man etwas voran bringen will, muß man sich knapp zusammennehmen und sich wenig um das kümmern was andere tun.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich von Müller, 30. März 1831. Originaltext

Was hält uns frisch und jung? Arbeit und Erinnerung.

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Aber bei all' ihrem Protegiren, Hätt' ich können vor Hunger krepiren, Wär' nicht gekommen ein braver Mann, Wacker nahm er sich meiner an. Braver Mann! er schafft mir zu essen! Will es ihm nie und nimmer vergessen! Schade, daß ich ihn nicht küssen kann! Denn ich bin selbst dieser brave Mann.

Heine, H., Gedichte. Aus: Die Heimkehr

Fürchte das Leichte. Wie das Wahre nicht ohne Kopfbrechen, so wird auch das Gute nicht ohne Herzbrechen ergriffen.

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