Arbeit Sprüche – sinn
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Meiner Ansicht nach bin ich reich wie ein Krösus – nicht an Geld, aber reich, weil ich in meiner Arbeit etwas gefunden habe, dem ich mich mit Herz und Seele widmen kann und das mich inspiriert und meinem Leben einen Sinn gibt.
Die Vergeudung aller Vergeudungen ist die Vergeudung der Arbeit.
Die Funktion ist das Dasein, in Tätigkeit gedacht.
Es würde vielleicht gar keine soziale Frage geben, wenn jede menschliche Arbeit ihren angemessenen ›Werth‹ erhielt.
Erzwungene Geistesarbeit ist wertlos; eine Arbeit, die dir nicht gemäß ist, hat keinen Wert.
Wir müssen das, was von uns abhängt, so gut als möglich machen; das andere aber so gebrauchen, wie es uns von der Natur verliehen ist.
Ganz dumm ist die Neiderei, das Streiten um Rang und Wert; jeder ist alles und jeder ist nichts.
Durch nichts nähert sich der Mensch seinem Schöpfer so sehr, wie durch lebendige Tätigkeit.
Zu den verheerendsten Irrtümern der überregen Menschheit von heute gehört die Meinung, daß ein thätiger Mensch überall mitarbeiten müsse und daß der Ernst des Lebens niemals weniger von uns verlange als das Leben.
Denn als der Mensch in den Garten Eden gesetzt wurde, kam er dahin 'ut operaretur', daß er ihn bearbeite, was beweist, daß der Mensch nicht zur Muße geboren wurde.
Das Schaffen hat nur Wert, nicht das Geschaffne; Was wird, das lebt; Gewordenes ist tot.
Der Arbeitende muß sich [...] dazu erziehen, bei allem, was er tut, unmittelbar den Sinn der Sache im Auge zu haben.
Trage frisch des Lebens Bürde, Arbeit heißt des Mannes Würde, Kurzer Bach fließt Erdenleid, Langer Strom die Ewigkeit.
Im Grund, das Werk, das Einer treibt, Ist nichts, der Sinn nur gilt, in dem wir's treiben.
Solang wir jung sind, arbeiten wir wie die Sklaven, um uns etwas zu schaffen, von dem wir bequem leben können, wenn wir alt geworden sind; und wenn wir alt sind, merken wir, daß es zu spät ist, so zu leben.
Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon. Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen.
Der Mensch passt durch sein Vermögen, Abänderungen zu häufen, lebende Wesen seinen Bedürfnissen an, – man kann sagen, er macht die Wolle des einen Schafs gut zu Teppichen, die des andern gut zu Tuch u.s.w.
Der Mensch erhält seine Nahrung nicht, damit er seine Nahrung erhalte, sondern auf daß er arbeite.
Alles quält sich, um ein elendes Leben elend zu perpetuieren.
Damit aber die Arbeit einen Anspruch auf ehrende Titel habe, wäre es doch vor allem nötig, daß das Dasein selbst, zu dem sie doch nur ein qualvolles Mittel ist, etwas mehr Würde und Wert habe, als dies ernstmeinenden Philosophien und Religionen bisher erschienen ist.
Die Arbeit ist eine Schmach, weil das Dasein keinen Wert an sich hat: wenn aber eben dieses Dasein im verführenden Schmuck künstlerischer Illusionen erglänzt und jetzt wirklich einen Wert an sich zu haben scheint, so gilt auch dann noch jener Satz, daß die Arbeit eine Schmach sei – und zwar im Gefühle der Unmöglichkeit, daß der um das nackte Fortleben kämpfende Mensch Künstler sein könne.