Arbeit Sprüche – sinn

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Denken Sie immer: daß wir nur eigentlich für uns selbst arbeiten. Kann das jemand in der Folge gefallen oder dienen, so ist es auch gut. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.

Goethe, J. W., Briefe. An Johann Heinrich Meyer, 8. Februar 1796

Das Leben gab den Sterblichen nichts ohne große Arbeit.

Horaz, Satiren (Sermones), ca. 42-30 v. Chr. 1, 9, 59-60 Originaltext: Nil sine magno vita labore dedit mortalibus.

Zweck und Erfolg, dem Körper Arbeit zuzumuten, ist nicht sowohl Gesundheitsanstalt und Verlängerung des Lebens, als die Aus- und Zurüstung desselben wider das Ungemach und für die Heiterkeit und Tätigkeit.

Schaible (Hg.), Geistige Waffen. Ein Aphorismen-Lexikon, 1901

Wenn nicht Menschen da wären, welche die niedrige Arbeit verrichten, so könnte die höhere Kultur nicht gedeihen. Wir kommen zu der Erkenntnis, daß die Millionen ackern, schmieden und hobeln müssen, damit einige Tausende herrschen, malen und dichten können.

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Du siehst, was ich gefunden habe: meine Arbeit; und du siehst auch, was ich nicht gefunden habe – alles Übrige, was zum Leben gehört.

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Es gibt zwei sehr natürliche Neigungen, welche sich bei den tugendhaftesten und edelsten Seelen zeigen: die Liebe zum Vergnügen und die Liebe zur Tätigkeit. – Man kann der ersteren die meisten angenehmen und der letzteren die meisten nützlichen und verehrungswürdigen Eigenschaften zuschreiben.

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Leb' als wollst du täglich sterben, schaff' als wollst du ewig leben.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Sechs Stunden sind genug für die Arbeit; die anderen sagen zum Menschen: lebe!

Lukian, Epigramme. Nr. 17

Tätigkeit ist der wahre Genuß des Lebens, ja das Leben selbst.

Schlegel, A. W., Vorlesungen über dramatische Kunst und Literatur, 3 Bde., 1809-1811. 2. Vorlesung

Es ist sinnlos, von den Göttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag.

Epikur, Vatikanische Spruchsammlung (Gnomologium Vaticanum Epicureum). [65]

Den wirklichen Wert eines Menschen misst man an der Arbeit, der er nachgeht.

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Müßiggang ist aller Laster Anfang. – Unnütze Arbeit des Verstandes Untergang.

Ernsthausen, Gedankenstriche, 1843

Alle Tätigkeit, die nicht von den Göttern ausgeht, ist des Menschen unwürdig. Es ist also gut, sich in Vorrat zu setzen.

Schlegel, Über die Philosophie. An Dorothea, 1799

Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die Natur.

Locke, Ein Versuch über den menschlichen Verstand (An essay concerning human understanding), 1690

Gott gab uns zwei Hände zum arbeiten und zwei Beine, um der Arbeit aus dem Weg zu gehen.

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Alle Tätigkeit ist der Weg zur Freude, alles leidende Verhalten der Weg zur Unlust.

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Mache dich müde, denn darin liegt des Lebens Süße.

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Wenn der Mensch keinen Genuß mehr an seiner Arbeit findet und nur arbeitet, um so schnell wie möglich zum Genuß zu gelangen, so ist es nur Zufall, wenn er kein Verbrecher wird.

Mommsen, Römische Geschichte, 3 Bde., 1854-56

Ohne Arbeit ist keine Gesundheit der Seele noch des Leibes, ohne diese keine Glückseligkeit möglich.

Wieland, Der goldne Spiegel oder Die Könige von Scheschian, 1772

Nur Arbeit hebt dich sanft hinweg Aus dumpfem Weltverneinen; Sie gibt der Stunde einen Zweck, Hat auch das Leben keinen.

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Es ist wunderbar, wie viel Arbeit der Mensch hat, wenn der Geist in ihm lebendig ist, und wie wenig, wenn er gleichsam hinter die Leiblichkeit zurücktritt und von derselben gefangen ist.

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