Arbeit Sprüche – sinn

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Ein Leben lang arbeiten, um nicht Hungers zu sterben, und nicht Hungers zu sterben, um zu arbeiten – was für ein kluger und nützlicher Zeitvertreib!

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Mag schon sein, daß Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen hat, aber er mußte ja auch nicht drei Durchschläge anfertigen.

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Das charakteristische Merkmal des Menschen ist nicht seine Geisteskraft, sondern sein Arbeitswille.

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Das einzige Mittel, um zu leben, ist Arbeit. Um arbeiten zu können, muß man die Arbeit lieben. Um die Arbeit lieben zu können, muß sie interessant sein.

Tolstoi, Tagebücher. 1860

Das Müllerleben hat Gott gegeben. Aber das Schaffen bei Nacht, hat der Teufel erdacht.

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Leben ist die Lust, zu schaffen.

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Ernste Tätigkeit [...] söhnet zuletzt immer mit dem Leben aus.

Jean Paul, Titan, 4 Bde., 1800-1803. Vierter Band. 34. Jobelperiode. 137. Zykel

Das ists ja, was den Menschen zieret, Und dazu ward ihm der Verstand, Daß er im innern Herzen spüret, Was er erschafft mit seiner Hand.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Lied von der Glocke, 1799

Wenn man nun einmal in der Welt anfangen wollte, das bloß Nötige zu tun, so müßten Millionen Hungers sterben.

Lichtenberg, Sudelbuch C, 1772-1773. [C 370]

Nicht in der sinnlichen Lust besteht das Glück, sondern im Tätigsein im Sinne der Vortrefflichkeit.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr

Da der Mensch in diesem Leben nicht bestehen kann ohne Arbeit, diese vielmehr des Menschen Teil ist, darum so lerne der Mensch, seinen Gott zu haben mitten in den Dingen und ungehindert zu bleiben von Geschäft und Ort.

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Wir arbeiten nicht nur, um etwas zu produzieren, sondern auch, um der Zeit einen Wert zu geben.

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Wer sein Leben in ein edles Werk niederlegt, den bezahlen die Götter mit Unsterblichkeit.

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Ich möchte so leben, daß ich sowohl mit den Händen als auch mit dem Gefühl und dem Verstand arbeite.

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Planlos arbeiten ist glatte Zeitverschwendung.

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Wird dadurch nicht das Sein erhöht?

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Daß ich lebe, ist nicht nötig. Aber daß ich arbeite, solange ich lebe.

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Ein Leben ohne Arbeit gilt nur, was ein Rahmen ohne Bild.

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Arbeite, um zu leben; aber lebe nicht, um zu arbeiten!

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Unser Begreifen ist Schaffen; seien wir doch selig in diesem Bewußtsein.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1896

Nicht mehr die gottgewollte Arbeit um das tägliche Brot und der Wille, sittlich und geistig weiter zu kommen, gaben [nach 1870] den Inhalt des Lebens ab, sondern die Sucht, wirtschaftlich höher zu steigen.

Ernst, Jugenderinnerungen, 1928