Charakter Sprüche

Sprüche über Charakter

1104 Sprüche in dieser Kategorie

Stark ist, wer eine Tafel Schokolade mit bloßen Händen in vier Teile zerbrechen kann - und dann nur einen davon ißt.

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Jeder beliebige Charakter, der beste wie der schlechteste, der unwissendste wie der intelligenteste, kann jeder Gemeinschaft, ja der ganzen Welt aufgeprägt werden, wenn man gewisse Mittel anwendet, die in bedeutendem Maße den Regierenden der Nationen zur Verfügung stehen oder ohne Schwierigkeiten verschafft werden können.

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Bei den Menschen ist es wie bei einer Nuß, nicht auf die Schale muß man achten, sondern auf den Kern.

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Ein Mann wird in hundert Jahren nicht vollkommen, aber verdorben wird er in weniger als einem Tag.

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Zähme das Tier in dir durch liebevolles Akzeptieren.

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Du kannst nicht spielen mit dem Tier in dir, ohne ganz Tier zu werden, nicht mit der Lüge, ohne das Recht zur Wahrheit einzubüßen, nicht mit der Grausamkeit, ohne die Zartheit des Geistes zu verlieren. Wer seinen Garten reinhalten will, darf keinen Fleck dem Unkraut überlassen.

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Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal.

Heraklit, Fragmente. Übersetzt von Johann Wolfgang von Goethe

Ein armes, erbärmliches Tier ist der Mensch, wie er in der Regel ist, dem fremde Autorität die Stelle eigenen Urteils vertreten muß.

Schopenhauer, A., Nachlass. Pandectae II (1836)

Manchmal ist einem das Herz am rechten Fleck ganz schön im Weg.

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Was nicht tötet, das stählt.

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Treu und Glauben ist besser als bares Geld.

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Sei, was du bist, aber, was du bist, das habe den Mut, auch ganz zu sein.

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Den Charakter eines Menschen erkennt man am besten in der Vertraulichkeit, denn da herrscht kein Zwang; in er Leidenschaft, denn sie läßt ihn eine Grundsätze vergessen; und in einem neuen Falle oder Versuche, da da läßt ihn die Gewohnheit im Stich.

Bacon, Essays oder praktische und moralische Ratschläge (The Essayes or Counsels, Civill and Morall), 1597 (1612 und 1625 um neue Essays erweitert). Über die natürliche Veranlagung des Menschen

Er hatte gar keinen Charakter, sondern wenn er einen haben wollte, so mußte er immer erst einen annehmen.

Lichtenberg, Sudelbuch G, 1779-1788. [G 188]

Man kann sechzig Jahre alt geworden sein, ohne zu ahnen, was ein Charakter ist. Nichts ist verborgener als die Dinge, die wir beständig im Munde führen.

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Alle unsere Eigenschaften sind unentschieden und zweideutig, im Guten wie im Bösen, und fast alle werden von der Gelegenheit geformt.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Ein gerader Mensch scheut nicht die freundschaftlichen Geschwätze, die aus dem Rausche hervorgehen.

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Niemals und auf keine Weise sollten wir uns entmutigen lassen. Gerade dann, wenn wir unsere Mängel und Fehler zu erkennen in der Lage sind, haben wir den allerwenigsten Grund, unzufrieden zu sein.

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Gehe aufrecht wie die Bäume, lebe dein Leben so stark wie die Berge, sei sanft wie der Frühlingswind, bewahre die Wärme der Sonne im Herzen, und der Große Geist wird immer mit dir sein.

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Über nichts wird flüchtiger geurteilt, als über die Charaktere der Menschen, und doch sollte man in nichts behutsamer sein.

Lichtenberg, Sudelbuch G, 1779-1788. [G 67]

Fürchte Gott, tue Recht, scheue niemand.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846