Charakter Sprüche

Sprüche über Charakter

1104 Sprüche in dieser Kategorie

Die ausgeprägtesten Charaktere sind zuweilen das Produkt unzähliger kleiner Zufälligkeiten.

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Wenn du dir Gedanken darüber machst, was du für andere tun könntest, braucht dir um deinen Charakter nicht bange zu sein. Charakter ist ein Nebenprodukt, und wenn einer es zu sehr darauf anlegt, ihn um seiner selbst willen zu kultivieren, dann wird er bloß ein eitler Geck.

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Allerdings, Freund, taugen die Menschen und die Gurken nichts, sobald sie reif sind.

Jean Paul, Flegeljahre, 4 Bde., 1804-1805. Viertes Bändchen. Nr. 64. Mondmilch vom Pilatusberg

Der Leute Wesen ist nicht an ihrem Äußeren zu lesen.

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Geradezu gibt guten Renner.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Einigen Leuten stehen ihre Fehler gut, andere sind bei ihren guten Eigenschaften widerwärtig.

Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Aufbrausend und charakterlos, dumm und unaufmerksam, unwissend und unehrlich – was kann man mit solchen Menschen anfangen?

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Bergauf sachte, Bergab, achte, Gradaus trachte.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der Charakter ist der größte Multiplikator menschlicher Fähigkeiten.

Fischer, Akademische Reden, 1862

In großen Situationen entscheidet Charakter mehr als Geist und Wissen.

Pertz, Das Leben des Ministers Freiherrn vom Stein, 6 Bde., 1850-55. Aus einem Brief an Graf Arnim

Feinheit des Ausdrucks ist verschieden von Feinheit der Gesinnung.

Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen, 1783-99. Februar 1793

Es bleibt der Ochs, der feste steht, Und nicht der Krebs, der rückwärts geht.

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Wahr im Wort, frei im Rat, rasch in der Tat.

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In Kleinigkeiten zeigt sich der Charakter.

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Jede Not ist ein Maßstab für den Charakter der Männer und mithin für die Verfassung, die für sie taugt.

Keller, G., Aufsätze. Pfingsten. Zürcher Intelligenzblatt vom 19. Mai 1861. Über die Hilfe und eidgenössische Solidarität bei dem großen Brand von Glarus

Dem dörfsch nüd a d'Zäh töggele. (Dem darfst du nicht an die Zähne klopfen: mit dem ist nicht gut Kirschen essen.)

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Wärst du so klug, die kleinen Plagen des Lebens willig auszustehn, so würdest du dich nicht so oft genötigt sehn, die größern Übel zu ertragen.

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Ach, unsre Zeit verträgt es schwer, daß einer geht auf gerader Bahn, und daß ein Mensch sei ohne Falsch, sieht man als grauses Wunder an.

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Der Mensch erleidet nicht so viel durch das, was ihm zustößt, als durch die Art, wie er dieses Geschehen hinnimmt.

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Wer unsre idealen Eigenschaften finden will, braucht mehr als Scharfsinn: Erfindung.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Wer selbst korrekt ist, setzt sich durch, auch ohne zu befehlen.

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