Charakter Sprüche

Sprüche über Charakter

1104 Sprüche in dieser Kategorie

Einen festen Charakter erwerben heißt, viele und gründliche Erfahrungen über die Unzulänglichkeiten und Verhängnisse des Lebens gewinnen.

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Haarspalterei zersetzt den Charakter eines Menschen. Ein Mensch, der in kleinen Dingen nicht großzügig sein kann, dem kann man keine wichtigen Aufgaben anvertrauen.

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Was vom Affen kommt, will lausen; was von Katzen kommt, will mausen.

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Der Edle wirkt nicht immer gleich: Aus der Ferne erscheint er streng, im Umgang ist er freundlich, in seinen Worten wirkt er fest und entschlossen.

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Wann ich ein Amboß bin, so leide ich wie ein Amboß, wann ich aber zum Hammer werde, so schlage ich wieder zu.

Winckler, Zwey Tausend Gutte Gedancken, zusammen gebracht von dem Geübten [i. e. Paul Winckler], 1685

Kein Talent, doch ein Charakter.

Heine, Atta Troll. Ein Sommernachtstraum, 1847

Um zu ertragen, was anderen zustößt, sind wir allemal stark genug.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Ich sah nie einen Mann in die Irre gehen, der einem geraden Weg folgte.

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Man braucht nicht alle Stühle mit einem Arsch zu besetzen.

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Die Festigkeit des Charakters dürfte zuletzt noch mehr wert sein, als irgendeine positive Wahrheit.

Fichte, Die Anweisung zum seligen Leben, oder auch die Religionslehre (Vorlesungen), 1806. 11. Vorlesung

Ein Charakter ist der Abdruck, den das Ewige in empfänglichen Seelen zurückläßt. Ein Charakter ist nur durch Frömmigkeit zu erwerben.

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Ein Faden bindet den ehrlichen Mann mehr als ein Seil den Schurken.

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Wen Glück und Unglück nicht auf die Probe gestellt haben, der stirbt wie ein Reichssoldat, der nie den Feind gesehen hat.

Klinger, Betrachtungen und Gedanken über verschiedene Gegenstände der Welt und der Literatur, 1803-05

Er war ein Mensch und Künstler von skrupulösem Gewissen, daß er auch dort noch wachsam blieb, wo die anderen, die Tauben, sich bereits sicher fühlten.

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Gern sieht man hervorragenden Menschen niedrige Gesinnung und Erbärmlichkeit des Herzens nach. Man duldet es, daß sie feig oder boshaft waren, und selbst ihr Glück schafft ihnen nicht allzuviel Neider, wofern man nur erkennt, daß es unverdient war.

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Wenn man einerseits die menschliche Natur nicht verleumden soll, so ist es doch andrerseits nicht minder unrecht, sie mit Gewalt idealistischer zu finden, als sie ist.

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Ein Charakter ist ein Fels, an welchem gestrandete Schiffer landen, und anstürmende scheitern.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Vorrede zur zweiten Auflage

Mancher verdirbt, noch ehe er stirbt.

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Es ist keine Tugend, edel geboren werden, sondern sich edel machen.

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Ein jeder bleib' wie ein Fels in seinem Wesen.

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Schlechtigkeit ist ein bedeutender Charakterzug […]. Von jeher war sie die Waffe des Schwachen.

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