Charakter Sprüche

Sprüche über Charakter

1104 Sprüche in dieser Kategorie

Was einer wert ist, das widerfährt ihm.

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Sei darauf bedacht, niemals über dich, für dich noch gegen dich zu sprechen; laß deinen Charakter für dich sprechen: Was immer der sagt, wird man glauben.

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Wie kann der Charakter, die Eigentümlichkeit des Menschen, mit der Lebensart bestehen?

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus den Wahlverwandtschaften, 1809. Aus Ottiliens Tagebuche

Überwinde jede Mühsal durch deine Tugend!

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Dies ist ein weites Feld.

Fontane, Effi Briest, 1896

Was man gemeinhin in der Welt einen Mann oder eine Frau von Charakter nennt, das sind die beiden abscheulichsten und gefährlichsten Tiere, die sie bewohnen.

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Alle Menschen sollen thronfähig werden.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Staatslehre

Das Herumdoktern an sich hat keinen Zweck. Man gehe gerade und einfach seinen Weg. Ich halte mich für gut von Natur, und sollte ich dann und wann etwas Schlechtes tun, so ist das auch natürlich.

Modersohn-Becker, Briefe. An ihre Schwester, 12. August 1906

Der Edle handelt von sich aus. Er achtet die andern, obwohl er darum noch nicht notwendig von den andern geachtet wird. Er liebt die andern, obwohl er darum noch nicht notwendig von den andern geliebt wird. Andere zu achten und zu lieben steht bei uns selbst. Von andern geliebt und geachtet zu werden, steht bei den andern. Der Edle sorgt unter allen Umständen für das, was bei ihm steht, nicht für das, was bei andern steht. Wer auf sich selbst beruht, trifft immer das Rechte.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Zweiter Teil. Buch XIV - Hiau Hing Lan. 8. Kapitel: Beschränkung aufs Eigene selbst / Bi Gi

Gradheit ist 'ne Törin, Die das verfehlt, wonach sie strebt.

Shakespeare, Othello, Erstdruck 1622

Wer jeglicher Eigenart ermangelt, ist ein sehr fader Mensch.

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Stets er selbst zu bleiben. Das glückt wenigen!

Multatuli, Woutertje Pieterse, 1862-77

Der Charakter ist die sittliche Ordnung, durch das Medium einer individuellen Natur gesehen.

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Wer einen Charakter hat, braucht keine Prinzipien.

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Angesichts eines großen Vorteils nicht von dem abweichen, was man für recht erkannt, ist unbestechlich.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Erster Teil. Buch XI - Dschung Dung Gi. 3. Kapitel

Nur die gemeineren Naturen haben das Gesetz ihrer Handlungen in einem andern Menschen, die Voraussetzungen ihrer Handlungen außerhalb ihrer selbst.

Kierkegaard, Furcht und Zittern (Frygt og Bæven), 1843

Jeder hat das Recht, seine Eigentümlichkeiten hoch zu stellen; lassen Sie uns auch die unsrigen.

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Der Edle strebt beim Essen nicht nach Sattsein und in der Wohnung nicht nach Prunk.

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Wer sich nicht in den Tiefen duldet, verstärkt sich nicht in den Höhen.

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Am Jüngsten Tag wird offenbar, wer hier ein guter Pilgrim war.

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Wie lange willst du es noch aufschieben, dich der Erfüllung höchster sittlicher Ansprüche für wert zu erachten und in keinem Fall gegen die Vernunft zu verstoßen, die die grundlegende Unterscheidung der Dinge erlaubt?

Epiktet, Handbüchlein der Moral (Encheiridion), von Arrian angefertigter Auszug aus den Lehrgesprächen Epiktets, um 125 n. Chr. [50] (in manchen Ausgaben auch Nr. 51)