Charakter Sprüche – erfahrung
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Charakterfestigkeit heißt, die Wirkung der anderen an sich selbst erprobt zu haben; also sind dazu die anderen nötig.
Nach der Umgebung, in der man den größten Teil des Tages zubringt, richtet sich notwendig auch die Entwicklung des eigenen Charakters.
Es gibt fast keine Eigenschaft, die nicht durch einen Mangel an Lebensart in ein nachteiliges Licht gestellt oder verunstaltet wird.
Jedes Fundament ist gut, wenn das Gebäude sich bewährt.
Zwischen Gelingen und Mißlingen, in Streit, Anstrengung und Sieg bildet sich ein Charakter.
Wenn Menschen ihre innere Einstellung ändern, können sie auch die äußeren Umstände ihres Lebens ändern.
Ich werde euch nicht sagen: Ändert den Charakter! Denn man wandelt sich nicht… Vertreibt das Naturell, es kommt doch im Galopp zurück.
Wie kann man sich in dem Charakter eines Menschen beim ersten Besuch irren, insonderheit wenn er sich hinter der Maske des Umgangs versteckt.
Erzähle nicht, wie du warst, sondern zeige, wie du jetzt bist.
Viele, die nichts Vernünftiges gelernt haben, leben trotzdem vernünftig; dagegen führen viele, die die schändlichsten Handlungen begehen, höchst vernünftige Reden.
Das Treiben und die Gewohnheit der Menschen bestimmen ihren Charakter und Willen, nicht umgekehrt.
Alle schlechten Eigenschaften nehmen durch Gewohnheit zu und alle Laster und Torheiten haben die Tendenz, sich zu verbreiten. Geistige Mängel erzeugen sittliche Mängel und umgekehrt und jeder geistige und sittliche Mangel erzeugt andere und so fort.
Indem ich in Dankbarkeit und Verehrung über seinen Charakter [den seines Lehrers Henslow] nachdenke, finde ich, dass sich seine sittlichen Eigenschaften, wie es bei den höchstentwickelten Menschen sein muss, über die seines Verstandes sich erheben.
Der Charakter des Mannes entwickelt sich mehr durch Tun, der des Weibes mehr durch Leiden.
Wer mir verleidet guten Sinn, Ist wenig weiser als ich bin.
Charakter mag sich in großen Augenblicken beweisen, geschmiedet wird er jedoch in den kleinen.
Es ist besser, mit Charakter Fehler zu machen, als ohne Charakter keine.
Ich kann mir von einem Menschen kein Bild machen, bevor nicht auch ein paar seiner Irrtümer kenne. Gerade in den Fehlern, die wir begehen, verrät sich unser wahrer Charakter.
Niemand kennt seinen wahren Charakter, bevor er einmal etwas auf Abzahlung gekauft, ein Kind großgezogen und mit leerem Tank auf einer einsamen Landstraße gestanden hat.
Von jeder Teilansicht, von jeder Tätigkeit aus kann man einen Menschen gleich gut beurteilen; in jeder drückt sich irgendwie sein Charakter aus.
Aus unzähligen Mosaiksteinen des Lebens ist das Charakterbild eines Menschen entstanden, noch nicht vollendet, aber bunt und klar und einzig in seiner Art.