Charakter Sprüche – erfahrung

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Die meisten Menschen werden kleiner, wenn man sie unter die Lupe nimmt.

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Wir sind längst nicht mehr aus Lehm, aber noch immer formbar.

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Gute und schlechte Eigenschaften sind nicht mehr als die zwei Seiten derselben Münze.

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Ein Mann wird in hundert Jahren nicht vollkommen, aber verdorben wird er in weniger als einem Tag.

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Was nicht tötet, das stählt.

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Den Charakter eines Menschen erkennt man am besten in der Vertraulichkeit, denn da herrscht kein Zwang; in er Leidenschaft, denn sie läßt ihn eine Grundsätze vergessen; und in einem neuen Falle oder Versuche, da da läßt ihn die Gewohnheit im Stich.

Bacon, Essays oder praktische und moralische Ratschläge (The Essayes or Counsels, Civill and Morall), 1597 (1612 und 1625 um neue Essays erweitert). Über die natürliche Veranlagung des Menschen

Man kann sechzig Jahre alt geworden sein, ohne zu ahnen, was ein Charakter ist. Nichts ist verborgener als die Dinge, die wir beständig im Munde führen.

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Einen festen Charakter erwerben heißt, viele und gründliche Erfahrungen über die Unzulänglichkeiten und Verhängnisse des Lebens gewinnen.

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Kein Talent, doch ein Charakter.

Heine, Atta Troll. Ein Sommernachtstraum, 1847

Einigen Leuten stehen ihre Fehler gut, andere sind bei ihren guten Eigenschaften widerwärtig.

Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Der Charakter ist der größte Multiplikator menschlicher Fähigkeiten.

Fischer, Akademische Reden, 1862

In großen Situationen entscheidet Charakter mehr als Geist und Wissen.

Pertz, Das Leben des Ministers Freiherrn vom Stein, 6 Bde., 1850-55. Aus einem Brief an Graf Arnim

In Kleinigkeiten zeigt sich der Charakter.

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Der Mensch erleidet nicht so viel durch das, was ihm zustößt, als durch die Art, wie er dieses Geschehen hinnimmt.

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Der Fehler der Menschen ist, daß sie ihre eigenen Fehler liegen lassen und auf anderer Leute Fehler Unkraut jäten, daß sie Schweres von andern verlangen und sich selbst nur Geringes zumuten.

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Man kann einen Menschen aus dem Sumpf ziehen, aber man kann den Sumpf nicht aus den Menschen ziehen.

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Um die unangenehmen Folgen der eigenen Torheit wirklich seiner Torheit und nicht seinem Charakter zur Last zu legen — dazu gehört mehr Charakter als die Meisten haben.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. November 1882 – Februar 1883

Sich weiter entwickeln, heißt für die meisten, von sich selbst abfallen.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1853

Anlagen und Charaktereigenschaften können durch Erziehung und Beispiel der Umgebung gefördert oder gehemmt, ja bis zu einem gewissen Grade unterdrückt werden. Es hängt alsdann von den Verhältnissen im späteren Leben, öfter auch von der Energie der betreffenden Persönlichkeit ab, ob und wie fehlerhafte Erziehung oder unterdrückt gewesene Eigenschaften sich Geltung verschaffen.

Bebel, Aus meinem Leben, 3 Bde., 1910-14

Was ich Gutes haben mag, ist durch einige wenige vortreffliche Menschen in mich gepflanzt worden, ein günstiges Schicksal führte mir dieselben in den entscheidenden Perioden meines Lebens entgegen, meine Bekanntschaften sind auch die Geschichte meines Lebens.

Schiller, F., Briefe. An Charlotte Gräfin von Schimmelmann, 23. November 1800

Ich habe die Bemerkung gemacht, dass der Charakter fast jedes MenscheneinemLebensalter vorzugsweise angemessen zu sein scheint; sodass er in diesem sich vorteilhafter ausnimmt. Einige sind liebenswürdige Jünglinge, und dann ist's vorbei; andere kräftige, tätige Männer, denen das Alter allen Wert raubt; manche stellen sich am vorteilhaftesten im Alter dar, als wo sie milder, weil erfahrener und gelassener sind.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 6: Vom Unterschiede der Lebensalter